Schieder-Schwalenberg. Knapp 15 Jahre lang hat das Fernwärmewerk auf dem Gelände von Schieder Möbel nicht nur die Produktionsstätten mit Strom, sondern auch diverse städtische Gebäude mit Wärme versorgt. Das ist Ende Juli vorbei: Wenn die Möbelwerke zum 31. Juli stillgelegt werden, dann hat auch das Kesselhaus seine Schuldigkeit getan.
Damit kommt die Stadtverwaltung in Handlungszwang: Bisher war das ganze Domänengelände mit Fernwärme versorgt, hier muss nun Ersatz her. Laut Bürgermeister Gert Klaus ist ein mit Gas betriebenes Blockheizkraftwerk und zusätzlich eine Hackschnitzelanlage die Lösung. Auch das Freibad soll weiter beheizt werden.
Bald ausgebrannt: Das Schiederaner Fernwärmewerk wird Ende Juli außer Dienst genommen. Foto: Schwarzer