Die Uffoburg gibt Rätsel auf

Jens Rademacher

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Verborgen im Wald: die Reste der Uffoburg. - © Privat
Verborgen im Wald: die Reste der Uffoburg. (© Privat)

Extertal-Bremke. Im äußersten nordöstlichsten Zipfel Lippes können Wanderer Reste einer Burg aus dem Frühmittelalter finden – tief im Wald verborgen, in der Nähe des zu Extertal gehörenden Orts Bremke. Dort, auf einem Bergsporn, findet sich die Uffoburg.

Von der Burg ist heute nur noch eine Ringwallanlage übriggeblieben. Überhaupt verbirgt sich viel im Nebel der Geschichte: Wie lange war die Burg bewohnt? Gibt es noch Reste von Bauwerken im Boden? Und wer genau war dieser Uffo, der dort angeblich um das Jahr 900 herum wohnte?

Ein paar Informationen finden sich in einer Chronik, die allerdings mehrere 100 Jahre nach Uffos Tod geschrieben wurde. Nur ein kleiner Teil der Anlage wurde bis heute wissenschaftlich untersucht. Nach Angaben von Hans Böhm von „Marketing Extertal“ gibt es Keramikfunde, die ins 10. bis 11. Jahrhundert einzuordnen sind.

Geübte Wanderer können sich selbst ein Bild machen und sich auf den etwa vier Kilometer langen „Uffopfad“ begeben. Start ist am Wanderparkplatz Hagenberg in Hagendorf.

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