Sechs Fahrzeuge: Schwerer Unfall auf der A2 beim Kreuz Bielefeld

Alexandra Buck, Jürgen Mahncke und Stefan Becker

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Bielefeld. Wegen eines Unfalls auf der A2 bei Gütersloh rollte auch der Verkehr rund um das Autobahnkreuz-Bielefeld nur sehr zähflüssig. Ein 34-jähriger Lkw-Fahrer aus Polen war von Herford kommend mit seinem 40-Tonner auf dem Weg nach Österreich.

Weil er offenbar abgelenkt war, der Polizei gegenüber erwähnte er das Hantieren mit dem Handy, übersah er den langsam rollenden Verkehr vor ihm und fuhr mit relativ hoher Geschwindigkeit und ungebremst in das Heck eines vor ihm fahrenden Audi A3. Das geschah gegen 15.45 Uhr.

Crash verursacht Kettenreaktion

Der Audi-Fahrer bestätigte die Angaben des Truckers, denn im Rückspiegel habe er den Mann am Steuer des Kolosses gesehen, der sich unaufhaltsam näherte. Der Zusammenstoß löste eine Kettenreaktion aus, die insgesamt vier weitere Autos beschädigte.

Es erwischte auch einen Opel, einen Renault sowie einen Toyota und einen Hyundai. In letzterem saßen drei Personen, die durch den Aufprall alle verletzt wurden und ins Krankenhaus kamen.

Drei Autos mit Totalschaden

Die ausgelaufenen Betriebsstoffe des Lastwagens und der beschädigten Autos beseitigte die Löschabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Sennestadt. Drei Autos erlitten Totalschaden.

Für die Bergung der Fahrzeuge und die Unfallaufnahme ist die rechte Fahrspur der A2 in Richtung Dortmund weiterhin gesperrt. Der zehn Kilometer lange Rückstau löst sich nur langsam auf.

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