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Rheda-Wiedenbrück

Raser legt mit Unfall Telefonnetz lahm

Trümmerfeld nach Kollision in Rheda-Wiedenbrück

Am Baum rechts schlug der Coupé-Fahrer mit seinem Wagen ein. - © FOTO: ANDREAS EICKHOFF
Am Baum rechts schlug der Coupé-Fahrer mit seinem Wagen ein. (© FOTO: ANDREAS EICKHOFF)

Rheda-Wiedenbrück (ei). Nachdem am Sonntagmorgen gegen 6.15 Uhr ein 41-jähriger Autofahrer einen Telekom-Verteilerkasten förmlich abrasiert hatte, konnten am Sonntag hunderte Menschen in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) nur noch mit dem Handy telefonieren. Der offenbar zu rasante Autofahrer stand nach ersten Ermittlungen der Polizei "deutlich unter Alkoholeinfluss", seinen Führerschein ist er erstmal los.

Nach Angaben der Ordnungshüter war er mit seinem schwarzen Coupé die Neuenkirchener Straße aus Richtung Wiedenbrück kommend in Fahrtrichtung Gütersloher Straße unterwegs. In einer Linkskurve überholte er zunächst einen anderen Wagen und kam dabei im Anschluss in Höhe der Einmündung Gaukenbrinkweg nach rechts von der Fahrbahn ab.

Dabei beschädigte er den Verteilerkasten der Telekom sowie Gartenzaun und Vorgarten eines angrenzenden Grundstücks. Trümmerteile flogen etliche Meter weiter, der Wagen blieb quer auf der Straße liegen. Die rechte Vorderachse des Coupés war herausgerissen, Verteilerkasten und Gartenzaun in Kleinstteile zerlegt. Die Polizei musste die Neuenkirchener Straße, die mit Trümmerteilen übersät war, zunächst rund eine Stunde komplett sperren.

22.500 Euro Sachschaden
Der Löschzug Wiedenbrück wurde gerufen, um die Fahrbahn zu reinigen und ausgelaufene Betriebsstoffe abzustreuen. Das Coupé musste abgeschleppt werden. Dem Fahrer wurde aufgrund eines richterlichen Beschlusses eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt.

Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 22.500 Euro.

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