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Höxter

"Uran"auf der Polizeiwache Höxter abgegeben

24-Jähriger sorgt für größeren Polizeieinsatz

Höxter (nw). Ein 24-jähriger Mann hat am Donnerstagabend in Höxter einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst, als er die Polizeiwache aufsuchte und Fotos von einem angeblichen "Uran"-Fund vorlegte. Das "Uran" habe er in seinem Auto.

Der 24-Jährige kam gegen 21.15 Uhr zur Polizeiwache Höxter. Er schilderte den Beamten, dass er bereits am 5. September in der Nähe des Stadtteils Godelheim ein verrostetes Metallstück gefunden habe. Das Metall nahm er mit nach Hause.

Er legte es in "Cola" ein, um es vom Rost zu befreien. Der erwünschte Effekt trat aber nach einer Woche noch immer nicht ein.

Der Mann nahm nun einen Spaten und schlug auf das Metall ein. Dabei brach ein Teil der Patina ab. Das Metall habe nun einen "unangenehmen Geruch" verströmt, erklärte der Mann. Daraufhin zog der 24-Jährige das Internet zu Rate.

Aus Vergleichsbildern des Metalls und Abbildungen im Internet schloss er, dass es sich hierbei um Uran handeln könnte. Er fuhr zur Polizei und legte die Bilder vor.

Das Metall hatte er im Wagen deponiert. Die alarmierte Feuerwehr sperrte die Moltkestraße und untersuchte Wagen und Metall. Radioaktive Strahlung maß sie aber nicht. Das Altmetall wurde verpackt der Polizei übergeben und sichergestellt.

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