Ob im Büro, im Handwerk oder in kreativen Berufen: Künstliche Intelligenz lässt sich fantastisch als Werkzeug einsetzen, um Routineaufgaben zu vereinfachen. Sophie Hundertmark, Beraterin zum Thema KI, verrät ihre liebsten Befehle für Assistenten wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity.
Wichtig: «Prüfen Sie alle Antworten kritisch und verzichten Sie darauf persönliche Daten von Mitarbeitern, Kollegen oder sich selbst einzugeben», rät KI-Expertin Sophie Hundertmark.
Bedanken müssen Sie sich übrigens bei der Maschine nicht. «Kein Bitte und kein Danke, denn zusätzliche Daten verbrauchen mehr Strom und sind damit verschenkte Energie», so die Expertin.
1. «Erstelle eine Pro - und Contra-Liste zum Thema X»
Sie tun sich schwer mit einer Entscheidung oder möchten eine ausgewogene Auflistung aller Vor- und Nachteile verschiedener Optionen? Hier hilft der KI-Befehl, auch Prompt genannt «Erstelle eine Pro - und Contra-Liste zum Thema ...».
2. «Hilf mir, meinen Arbeitsalltag effizienter zu gestalten»
KI Assistenten können jede Menge. Zum Beispiel: den Arbeitsalltag strukturieren, Aufgaben priorisieren, Mails formulieren, Protokolle erstellen, Inspiration liefern. Brauchen Sie alles gar nicht? Dann lassen Sie ihn doch selbst analysieren, wo genau er am besten helfen kann. Sophie Hundertmark empfiehl: «Fragen Sie doch einfach: 'Wo genau könntest Du mir helfen?'» oder «Stelle mir Fragen zu meinem Arbeitsalltag, um herauszufinden, wie ich ihn effizienter gestalten kann.»
3. «Inspiriere mich zum Thema X»
Für konkrete Hilfe oder konkrete Antworten empfehlen sich präzise Prompts. Aber manchmal ist es auch hilfreich offen zu formulieren. «Gut funktioniert zum Beispiel 'Inspiriere mich zum Thema ....' oder 'Welche Trends und Innovationen habe ich 2026 zu erwarten?'», rät Sophie Hundertmark. Wer es noch geistreicher möchte, für den ist eventuell auch der Prompt «Wie würden die fünf größten Denker der Geschichte Frage X beantworten?».
4. «Erstelle aus folgenden Lerninhalten einen Comic»
KI als Lernpartner für trockene Inhalte? Das geht. Zum Beispiel kann ein KI-Assistent Lerninhalte kreativ aufbereiten, sodass man sie sich besser merken kann. «Eine lustige und hilfreiche Art der Aufbereitung ist, sich einen Comic erstellen zu lassen», so die Expertin.
5. «Wie kommt diese E-Mail beim Chef an?»
Perspektivwechsel schaden nie. KI kann dabei helfen. Sind Sie unsicher wie eine Mail beim Empfänger aufgenommen wird, fragen Sie doch einfach beim KI-Assistenten nach. Natürlich kann der nicht in Köpfe gucken, aber eine erste Einschätzung zur Tonalität kann hilfreich sein.
Und zum Schluss noch ein universeller Rat der Expertin: «Haben Sie keine Angst vor dem Gebrauch von KI, probieren Sie einfach aus.» Hält man sich an die Regeln (keine persönlichen Daten eingeben!), kann eigentlich nichts schiefgehen.