LZ-Cup-Finale in der Lipperlandhalle

Sebastian Lucas

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Mit Zug am Gegenspieler vorbei: Alexander Felker vom Post-SV Detmold kann mit dem Ball umgehen. - © Egon Penner
Mit Zug am Gegenspieler vorbei: Alexander Felker vom Post-SV Detmold kann mit dem Ball umgehen. (© Egon Penner)

Kreis Lippe. Das Dutzend wird voll – und es soll eine Mega-Duftmarke gesetzt werden: Zum zwölften Mal findet in diesem Winter der LZ-Cup statt. Das Finale steigt erstmals in der Lemgoer Lipperlandhalle.

Damit wagen die Verantwortlichen der FuL-Kreise Detmold und Lemgo in Kooperation mit dieser Zeitung (weitere Sponsoren: AOK, Lippische, Bad Meinberger, Herforder und Sparkasse) nach den riesigen Erfolgen in den vergangenen Jahren den ganz großen Schritt. Nachdem die Kapazität der Halle Aspe im Januar bei der Endrunde um die Lippische Hallenfußball-Meisterschaft nicht mehr ausgereicht hatte und viele Besucher gezwungenermaßen wieder nach Hause fuhren, sahen sich die Strippenzieher zum Handeln gezwungen. Rund 2000 Besucher waren über den Tag verteilt nach Bad Salzuflen gekommen, um am Abend den RSV Barntrup im Finale mit 4:2 gegen TuS Lipperreihe siegen zu sehen. Am 11. Januar 2015 rollt das Leder erstmals in der Geschichte des prestigeträchtigen Turniers in der fast 5000 Besucher fassenden Halle, wo die Handballer des TBV Lemgo zuhause sind.

Für Andreas Schlingmann (47), Vorsitzender des RSV Barntrup und seit einigen Jahren die Stimme des Turniers, genau die richtige Entscheidung: „Irgendwann musst du diesen Schritt machen. Die Halle in Lemgo liegt zentral in Lippe. Und die Zuschauer wissen, dass sie auf jeden Fall einen komfortablen Sitzplatz bekommen. Ich rechne mit einem Riesenerfolg und toller Werbung für unseren Sport.“ Ähnlich sieht es Michele Caporale (35), Obmann des Blomberger SV: „Der Platzbedarf ist da, und die Infrastruktur passt. Ich finde es gut, dass es probiert wird.“ Auch eine zusätzliche Motivation? „Nicht unbedingt, als Bezirksligist wollen wir immer im Finale dabei sein.“ Um die Ausrichtung kümmert sich der TBV Lemgo. Speziell die Jugendabteilung kennt sich bestens mit den Gegebenheiten in der größten Halle des Kreisgebiets aus. Seit Jahren lädt sie zum A-Jugend-Masters Bundesliga-Nachwuchsmannschaften ein. Werner Fritzensmeier, Vorsitzender des FuL-Kreises Lemgo, betont aber: „Ausrichter ist die Seniorenabteilung, die sich bei der Jugend natürlich Hilfe holt. Anders geht es nicht.“

Ein weiteres Novum beim Finale ist eine attraktive Tombola, bei der es unter anderem Karten für ein Bundesliga-Spiel des SC Paderborn zu gewinnen gibt. Die Partien des Aufsteigers sind bisher immer ausverkauft gewesen. Die LZ-Cup-Eintrittskarte – Erwachsene zahlen drei Euro, Jugendliche einen Euro – dient gleichzeitig als Los. Auch bei der zwölften Auflage geht es wieder um ein Preisgeld von mehr als 5000 Euro. Alleine der Sieger nimmt neben dem überdimensional großen Wanderpokal 1500 Euro mit nach Hause.

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