LZ-Cup-Finale 2020: Die Jagd nach dem Pott geht in die heiße Phase

Sebastian Lucas

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Das LZ-Team: (hinten von links) Egon Penner, Paul Cohen, Kai Hahn, Andreas Schlingmann, Lucas Gehrmann, Dietmar Welle und Sebastian Lucas sowie (vorne von links) Cornell Noelle und Barbara Lucas aus der LZ-Marketingabteilung. - © Vera Gerstendorf-Welle
Das LZ-Team: (hinten von links) Egon Penner, Paul Cohen, Kai Hahn, Andreas Schlingmann, Lucas Gehrmann, Dietmar Welle und Sebastian Lucas sowie (vorne von links) Cornell Noelle und Barbara Lucas aus der LZ-Marketingabteilung. (© Vera Gerstendorf-Welle)

Kreis Lippe. 68 Männermannschaften waren am 15. Dezember in die 17. Auflage des LZ-Cups gestartet, die besten 12 fiebern nun dem großen Finale in der Lemgoer Phoenix-Contact-Arena entgegen. Am Sonntag, 12. Januar, ab 10 Uhr rollt der Ball bei der Endrunde der Lippischen Hallenfußball-Meisterschaften. Die Heimspielstätte des TBV Lemgo Lippe ist zum sechsten Mal der Austragungsort. Eingebunden in die Spiele sind erneut die beiden Halbfinals und das Endspiel der Frauen.

Zum Livebericht am Sonntag 

Als Ausrichter fungieren die SF Oesterholz-Kohlstädt, die den Start der Finalrunde ebenfalls kaum noch erwarten können und einen Tag vorher die entsprechenden Vorbereitungen treffen. Die Rundumbande baut wieder der TBV Lemgo auf. Einlass ist ab 8.45 Uhr, die Tageskasse öffnet um 8.30 Uhr.

Die Männerfinalisten: Die Bezirksligisten FC Augustdorf, Post-TSV Detmold und RSV Barntrup führen das Feld an. Aus den A-Ligen Detmold und Lemgo sind TuS Ahmsen, TuS Asemissen, SC Bad Salzuflen, SF Berlebeck-Heiligenkirchen, SVE Jerxen-Orbke, Titelverteidiger TBV Lemgo, TuS Lipperreihe und TuS WE Lügde dabei. Einziger B-Ligist in dem elitären Feld ist der TuS Eichholz-Remmighausen, der erstmals seit 2008 wieder bei einer Endrunde starten darf.

Die Frauenteams: Neben Titelverteidiger FC Donop/Voßheide und Bezirksligist TSV Sabbenhausen lösten SG Lieme/Bexterhagen (A-Liga-Tabellenführer) und B-Liga-Herbstmeister SF Berlebeck-Heiligenkirchen das Finalticket.

Das Preisgeld: Es sind wieder mehr als 6000 Euro im Topf. Der Sieger der Männer erhält neben dem Wanderpokal 1500 Euro. Sollte der TBV seinen Titel verteidigen oder der RSV Barntrup gewinnen, würde der Pott für immer in die Vereinsvitrine wandern. Das gleiche gilt für den FC Donop/Voßheide bei den Frauen.

Die Sponsoren: Neben der LZ sponsern das Männerturnier: Sparkassen in Lippe, Herforder Pils, Bad Meinberger Mineralbrunnen, Lippische Landes-Brandversicherungsanstalt sowie Kühlmuss & Grabbe, bei den Frauen engagiert sich neben dieser Zeitung Landrat Dr. Axel Lehmann.

Der Modus: Neben den drei Gruppensiegern qualifiziert sich der beste Zweite fürs Halbfinale. Aus den Platzierungen in den Gruppen ergeben sich die Ränge im Endklassement (die Vierten belegen alle Rang zehn, die Dritten alle Platz sieben,die Zweiten mindestens Rang fünf).

Die Spielzeit: Sie beträgt 12 Minuten, die beiden Endspiele gehen über 2x10 Minuten. Steht nach der regulären Spielzeit bei den Halbfinals und den Finalen kein Sieger fest, folgt sofort ein Neunmeterschießen.

Das LZ-Team: Über die Endrunde berichten die Sportredakteure Dietmar Welle und Sebastian Lucas, Online-Redakteur Niklas Böhmer, Volontär Yannick Sonntag, Mitarbeiter Kai Hahn, sowie die Fotografen Egon Penner und Paul Cohen und die Videoredakteure Kateryna Akulenko und Jannik Stodiek. Es moderiert Andreas Schlingmann, um die Technik kümmert sich Lucas Gehrmann vom TBV. Die Fäden laufen bei LZ-Marketingteamleiterin Barbara Lucas zusammen.

Livestream: Die entscheidenden Partien überträgt die LZ live. Es moderiert Sebastian Lucas, an seine Seite rückt Experte Steven Hengstler.

Cheerleader und E-Sports

Die Lippischen Hallen-Meisterschaften um den LZ-Cup sind das Fußball-Event in der Region. Mit 3800 Anhängern stellte die Veranstaltung 2019 einen neuen Zuschauerrekord auf. Auch diesmal lohnt es wieder, sich im Vorfeld Tickets zu kaufen. Denn: Es spart Geld (3 statt 5 Euro für Erwachsene bzw. 1 statt 2 Euro für Jugendliche) und Zeit beim Einlass in die Phoenix-Contact-Arena. Rund um die Spiele dürfen sich die Anhänger wieder auf Cheerleader freuen, dazu gibt es verschiedene Stände im Foyer. Darunter ist unter anderem die E-Sports-Abteilung von Arminia Bielefeld. „Die Zuschauer können gegen Bundesliga-Spieler Daniel Steinbock antreten", wirbt Malte Rinne aus der DSC-E-Sports-Abteilung.

Post-TSV und Barntrup marschieren

Jeweils zum 13. Mal stehen der Post-TSV Detmold und RSV Barntrup in einer Endrunde des LZ-Cups. Die Postler sind gleichzeitig der Rekordchampion. Nach 2007, noch unter der Regie von Guido Freitag und mit Markus Rüschenpöhler (heute Trainer der SG Hiddesen-H’dorf), gewannen die Residenzler auch 2015, 2016 und 2017 jeweils in der Lemgoer Lipperlandhalle. Bei jeweils zwei Turniersiegen stehen der RSV Barntrup (2012 und 2014) und TBV Lemgo (2005 und 2019). Zudem trugen sich in die Siegerliste der Lippischen Hallenfußball-Meisterschaften ein: TuS Lüdenhausen (2004), VfL Lüerdissen (2006), TuS Leopoldshöhe (2008), SC Bad Salzuflen (2009), TSV Horn (2010), SVE Jerxen-Orbke (2011), TSV Schötmar (2013) und FC Augustdorf (2018).

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