Die LZ-Cup-Endrunde ist ein Riesenevent

Sebastian Lucas

  • 0
Kennen nur Vollgas: Die Fans des FC Augustdorf. - © Paul Cohen
Kennen nur Vollgas: Die Fans des FC Augustdorf. (© Paul Cohen)

Lemgo. Die Endrunde der Lippischen Hallenfußball-Meisterschaften um den LZ-Cup sind ein Event gewesen. So bekamen die Anhänger auch abseits des Feldes einiges geboten. Groß war der Andrang beim E-Sports-Stand.Dort setzte sich im Foyer mit Daniel Steinbock (Spitzname: „Ignite“) ein Profi aufs Sofa und spielte gegen Zuschauer.

Malte Rinne, verantwortlich für die E-Sports-Abteilung bei Arminia Bielefeld: „Früher ,zockte’ Daniel PES, heute ist FIFA sein Spezialgebiet. Bei uns im Kader stehen drei Spieler, die täglich rund drei bis vier Stunden trainieren. Sie sitzen an der Konsole, machen aber auch Gegner- und Videoanalysen.“ Da sich so viele Anhänger mit Steinbock messen wollten, reduzierte Arminia die Spielzeit auf vier Minuten. Es trat Arminia in Rot gegen Arminia in Blau an, alle hatten eine 85er-Bewertung. Am Arminen-Stand gab es genauso ein Glücksrad wie bei der LZ, die zudem attraktive Preise bei einer Verlosung auslobte. Einen starken Auftritt legte Ausrichter SF Oesterholz-K. hin.

"Stimmung wie noch nie"

Auf den Rängen ist es nicht nur sehr voll, sondern auch wahnsinnig laut gewesen. „So eine super Stimmung hatten wir noch nie“, freute sich Gottfried Dennebier, Vorsitzender des FuL-Kreises Detmold. Die LZ hatte im Vorfeld Anfragen von mehreren Vereinen, die gerne schon am Samstag in die Halle gekommen wären. „Wir wollen eine Choreografie vorbereiten“, hieß es vom TuS Eichholz-R. Alle 16 Teams hatten ihren eigenen Block, stimmungsmäßig ragte neben dem TuS auch der FC Augustdorf wieder heraus.

Kampf um Aufstellungen

Am Samstag um 17.45 Uhr meldete Andreas Schlingmann, Moderator der Endrunde, Vollzug: „Jetzt habe ich alle Kader für den Finaltag zusammen – inklusive fast aller Rückennummern.“ Erst kurz vor Turnierbeginn reichte ein Finalist noch die Nummern nach. Schlingmann erhielt Unterstützung von Live-Ticker-Mitarbeiter Kai Hahn und LZ-Redakteur Sebastian Lucas. Alle waren der Meinung: „Wir wollen top-vorbereitet in den Finaltag gehen.“

Schnitzerling nominiert

Der Berlebecker Michel Schnitzerling steht im vorläufigen Aufgebot für die EM-Qualifikation der deutschen Futsal-Nationalmannschaft. Sie findet vom 25. Januar bis 2. Februar in Georgien statt. Der 23-Jährige spielt inzwischen für die Panthers Köln, Trainer der Nationalmannschaft ist Marcel Loosveld.

Starker Vorverkauf

Genau 1810 Tickets verkaufte die LZ bis Samstagmittag. Dann schlossen die Geschäftsstellen. Damit kamen mehr als 2000 Zuschauer mit einem Eintrittsbändchen zur Phoenix-Contact-Arena. Denn: 240 Bändchen, also je 15, gingen an die 16 Finalisten. Michael Grundmann, Obmann der Postler, fand das zu wenig: „Wir haben 14 Spieler im Kader, dazu kommt Trainer Ralf Brokmann. Da musste sich unser Physio schon ein Ticket kaufen.“ Von den Einnahmen für die Tickets profitierte Ausrichter SF Oesterholz-K.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2020
Inhalte von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

0 Kommentare
0 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem gültigen LZ-Plus-Zugang möglich. Jetzt testen!