Lemgo. Der SC Bad Salzuflen hat durch das 3:0 beim Aufsteiger TSV Kirchheide in der Fußball-Kreisliga A Lemgo den Anschluss an das Tabellenmittelfeld wieder hergestellt. TSV Oerlinghausen II – FC Schwelentrup/Spork-W. 1:1. Das 200. Tor der Kreisliga-A-Lemgo-Saison erzielte Noel-Julien Kampmeier vom FCSSW mit dem ersten gelungenen Angriff und sicherte seinen Farben den Punkt (41.). Die Elf von Trainer Rouven Post war in der Defensive öfter gefordert und hatte Glück, nicht deutlich höher in Rückstand zu geraten. „In der Pause haben wir die Dinge angesprochen und sind dann besser in die Zweikämpfe gekommen. Über die 90 Minuten gesehen ein gerechtes Ergebnis“, so Post. Tore: 1:0 (32.) Gabuda, 1:1 (41.) Kampmeier. TBV Lemgo II – SV Werl-Aspe 0:1. An der Linie vertrat Benjamin Rawe seinen erkrankten Nachfolger Mathias Wellmann. „Taktisch und fußballerisch haben beide Teams eine starke Leistung gezeigt, ohne ein Chancenfeuerwerk abzubrennen“, meinte der TBV-Interimstrainer. Jeweils eine strittige Szene in den Strafräumen ahndete der Unparteiische nicht. Pech hatte TBV-Stürmer Jan Ehlert, der die Latte traf. Tore: 0:1 (46.) Haupt. TSV Kirchheide – SC Bad Salzuflen 0:3. „Endlich haben wir unsere Chancen genutzt. Das erlösende 1:0 brachte uns die Sicherheit“, meinte ein zufriedner SC-Trainer Andreas Wiens. Tore: 0:1 (37.) Hulic, 0:2 (77.) Pyrlitesku, 0:3 (77.) Arslan per Foulelfmeter. TuS Leopoldshöhe – SG Hörstmar/Leese 1:1. Die große Chance zum SG-Sieg hatte Milan Radovanovic auf dem Fuß. Er scheiterte per Strafstoß an TuS-Keeper Andre-Pascal Bultmann (90.). „Drei Punkte hätten uns gut getan, aber wir gehen erhobenen Hauptes vom Platz, weil wir gute Chancen rausgespielt haben“, so SG-Trainer Jens Mayer. Tore: 1:0 (11.) Liesenfeld, 1:1 (19.) Ayena. VfL Lüerdissen – TuS Brake 4:0. In die hoch stehende Braker Verteidigungslinie riss Lüerdissen immer wieder mit Läufen in die Tiefe Lücken. „Den Gegner haben wir in seiner Hälfte fest gemacht, vertikal gut das Spiel verlagert und die richtigen Entscheidungen getroffen“, lobte VfL-Spielertrainer Tim Steffen den Auftritt seines Teams. Brake blieb offensiv zu harmlos. Tore: 1:0 (23.) und 2:0 (45.) Quast, 3:0 (76.) Eigentor Kuhfuss, 4:0 (79.) Havadir. TSV Schötmar – SG Sonneborn/Alverdissen 2:2. Durch Manndeckung legte die SG-Elf die Schaltzentrale von Schötmar lahm. „Leider haben wir einige Hochkaräter nicht verwertet“, trauerte SG-Trainer Daniel Westphal den klaren Chancen nach. Tore: 0:1 (21.) Husmann, 1:1 (23.) und 2:1 (40.) Esen, 2:2 (43.) Reineke. TuS Ahmsen – TuS Bexterhagen 5:2. Vom Krankenbett aus verfolgte Ahmsens Cheftrainer Thomas Johannfunke per Liveticker den Heimerfolg seiner Schützlinge. Bexterhagen verlangte dem Ligaprimus über weite Strecken alles ab. Erst in der Schlussphase schoss Ahmsen den klaren Erfolg heraus. Tore: 1:0 (4.) Pluskat, 1:1 (9.) Hotes, 2:1 (21.) Jörn Seifert, 3:1 (23.) Lehbrink, 3:2 (40.) Galouo-Auyilaborth, 4:2 (54.) Jörn Seifert, 5:2 (90.+1) Pluskat. SC Extertal – SG Bentorf/Hohenhausen 1:1. Wieder verschlief Bentorf/Hohenhausen die erste Halbzeit. „Über 90 Minuten bringen wir nicht das auf den Platz, was wir können. Dazu kommt, dass nicht zweimal der identische Kader zur Verfügung stand“, ärgerte sich SG-Obmann Marco Evers. Tore: 1:0 (35.) Meier, 1:1 (80.) Kappel. Erfahrung beim VfL Vom Alter her bietet der VfL Lüerdissen in der Kreisliga A Lemgo aktuell wohl den ältesten Kader auf. Das Durchschnittsalter der Startelf im Lemgoer Städteduell gegen den TuS Brake lag über 30 Jahre. Der Schnitt wäre noch weiter gestiegen, wenn der 41-jährige Stürmer Jan Batzer nicht erst auf der Bank Platz genommen hätte. Die „Oldies“ des VfL Lüerdissen lehren momentan der Konkurrenz im heimischen Waldstadion das Fürchten . Im vierten Spiel holten sie zum vierten Mal die volle Punktzahl. Ein weiterer Pluspunkt neben der Heimstärke ist die ausgezeichnete Defensivarbeit. Mit nur sechs Gegentreffern in sieben Partien stellt der VfL die beste Abwehr der Liga. „Erfahrung alleine reicht nicht aus, um vorne mitzumischen. Die Jungs sind richtig fit, bringen viel Spaß und Freude mit ins Training. Dazu kommt die Qualität einiger Einzelspieler. In dem homogenen Kader haben wir eine gute Leistungsdichte“, sagte VfL-Trainer Tim Steffen.