Kreis Lippe. Fußball-Landesligist Post-TSV Detmold startet mit einem Heimspiel in die zweite Saisonhälfte. Am Sonntag ab 15 Uhr ist RW Maaslingen zu Gast am Werresportplatz. In der Bezirksliga steht das Derby zwischen SVE Jerxen-Orbke und TBV Lemgo an. Ebenfalls zeitgleich spielen RSV Barntrup (gegen Höxter) und TuS Asemissen (in Peckelsheim). Landesliga, Post-TSV Detmold – RW Maaslingen. Mit dem 1:0-Coup in Maaslingen waren die Postler furios in die Saison gestartet. „Wenn wir wieder gewinnen wollen, muss alles passen“, weiß Post-Obmann Michael Grundmann, der auf eine „überragende Hinserie“ zurückblickt: „Gerade zu Beginn haben wir Topleistungen gezeigt. Und dass wir uns nach einem Tief dann wieder zurückmeldeten, spricht für die Truppe.“ Wichtig sei dann gewesen, in den letzten Spielen mit Siegen gegen Brakel und Neuenbeken noch mal nachzulegen. Ein letzter Test ging in Oerlinghausen mit 4:6 nach 4:1-Pausenführung verloren. „Wir haben keine gute zweite Hälfte gespielt, da war jeder Schuss ein Treffer“, so Post-Trainer Andre Patscha. Ihm und seinem Kollegen Ralf Brokmann stehen fast alle Spieler zur Verfügung. Maurice Malak ist rotgesperrt. Patscha: „Maaslingen ist für mich die kompletteste Landesliga-Truppe.“ Bezirksliga, SVE Jerxen-Orbke – TBV Lemgo. Wegen eines Hausbrandes musste die Partie im Dezember abgesagt werden. „Total schade, alle waren heiß“, blickt SVE-Trainer Marco Schlobinski zurück. Für ihn ist das Spiel zwar „kein richtiges Derby wie gegen Hiddesen oder Post, im Jugendbereich machen die Vereine gleichwohl ja gemeinsame Sache. Es wird eine schwierige Aufgabe, aber wir wollen und werden uns nichts schenken.“ RSV Barntrup – SV Höxter. Auf bessere Zeiten hoffen die Verantwortlichen im RSV-Lager. „Wir haben klar gesagt, dass wir für die A-Liga planen, der Druck ist für die Spieler weg. Gleichwohl erwarten wir natürlich vollen Einsatz, ein Punkt oder sogar drei wären eine große Überraschung“, sagt Barntrups Sportlicher Leiter Andreas Schlingmann, der fest mit Thorsten Schmiech auch in der nächsten Saison als Trainer plant: „Ende Februar fällt die Entscheidung, ich habe keinen Plan B.“ FC Peckelsheim – TuS Asemissen. Mit fünf Zugängen und einem 21er-Kader sieht sich Asemissens Trainer Carsten Skarupke für die Rückrunde „besser aufgestellt, wir haben nun verschiedene Varianten.“ Urlauber Tim Ende und Gordon Kral (gesperrt) fehlen ihm. Peckelsheim sei „unbequem zu spielen“.