Detmold. Packende Pokalduelle hat es am Dienstabend im FuL-Kreis Detmold gegeben. Landesligist Post-TSV Detmold trat auf dem Rasenplatz des TuS Kachtenhausen an und setzte sich mit 4:0 (0:0) durch. TSV Horn – TuS WE Lügde 3:0. Wegen des Umbaus am Eggestadion wich der TSV nach Remmighausen aus. „Flutlicht ist ja nur auf unserem Aschenplatz“, so Horns Manager Ender Ünal, der als Optionen auch den Werresportplatz in Detmold (vom Post-TSV) und die Anlage an der Oerlinghauser Straße in Pivitsheide (von FSV) angefragt hatte. „In Remmighausen gab es die Möglichkeit für einen Verkauf“, begründete Ünal: „Das ist für die Fans attraktiv.“ Lügdes Trainer Arthur Wiebe: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, schenken dem Gegner zwei Tore. Und vor dem 0:3 ist es ein klares Foul an unseren Spieler Kucaba. Nach dem Spiel sah der Schiri das dann auch so...“ TuS Kachtenhausen – Post-TSV Detmold 0:4. Julian Jobstmeier präsentierte sich in Topform. Der schussgewaltige Rechtsfuß erzielte zwei Tore, bereitete einen dritten vor und holte einen Strafstoß heraus. Den vergab allerdings Maurice Malak, der an Kachtenhausens Keeper Stephan Lehne scheiterte (33.). Erst im zweiten Abschnitt sorgte Post durch die Treffer von Jobstmeier (51. und 88.) sowie Fynn Vollmer (59., ein super Schuss in den Winkel) und Robert Fiorilli (90.) für klare Verhältnisse. „Kachtenhausen hat Gas gegeben, traf in Halbzeit eins die Latte. Nach der Pause ließen die Kräfte nach, wir waren besser“, so Post-Obmann Michael Grundmann. SV Diestelbruch-Mosebeck – SG Hiddesen-Hdorf 10:9 nE. Was für ein Krimi am Dörenwald. „Eine Wahnsinns-Begenung“, so Noah Kükenhöner von HiHei: „Ich kann dem Team keinen Vorwurf machen. Natürlich hätten wir lieber gewonnen.“ DiMo-Trainer Andre Patscha stand nach dem Spiel noch neben sich, wusste noch nicht einmal den Endstand nach 90 Minuten. Es war ein 4:4. HiHei legte ein 2:0 vor, verlor dann Keeper Kemna mit Rot. Die Gastgeber schlugen zurück, waren aber anfällig bei Kontern. 2:3, 3:3, dann traf Jannik Rother zum 4:3, und Ingo Schmitz glich noch aus. Im Elfmeterschießen pariert DiMo-Keeper Selcuk Cakil den letzten Versuch. Diestelbruchs Malte Wrenger flog mit Gelb-Rot vom Platz. SF Oesterholz-Kohlstädt – TuS Horn-Bad Meinberg 2:3. „Derby gegen Horn – was gibt es Schöneres?!“ Das sagte Lars Niere vom TuS, der ein „Unentschieden-Spiel“ gesehen hatte, zum Halbfinalmatch. Zum Matchwinner avancierte Hendrik Laabs mit seinen Treffern zum 2:0 (59.) und 3:2 (90.+4). Tolle Tore erzielte Nico Rellensmann von den Sportfreunden (72. und 87.) aus der Ferne. Daniel Brinkmann hatte die Gäste per Elfer in Front gebracht (40.). Halbfinale Am Dienstag, 3. Oktober, gehts weiter mit SV Diestelbruch-Mosebeck – Post-TSV Detmold sowie TuS Horn-Bad Meinberg – TSV Horn.