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Fußball

Fauxpas von Spurs-Coach: Kaffee aus Arsenal-Becher

Wegen eines Kaffeebechers mit Arsenal-Logo in der Kritik: Tottenham-Trainer Thomas Frank. © Andrew Matthews/PA Wire/dpa

Dieser Kaffee dürfte dem umstrittenen Tottenham-Trainer Thomas Frank einen ganz schlechten Nachgeschmack bereitet haben. Weil der dänische Coach des Europa-League-Siegers vor dem verlorenen Spiel beim AFC Bournemouth einen Kaffee aus einem Becher mit dem Logo des verhassten Stadtrivalen FC Arsenal getrunken hat, hagelt es in den sozialen Medien Kritik.

«Ich habe es definitiv nicht bemerkt. Es wäre total dumm von mir, den Becher zu nehmen, wenn ich es gewusst hätte», rechtfertigte sich Frank: «Es ist schon etwas traurig im Fußball, dass man mich danach fragen muss. Ich würde niemals so etwas Dummes tun.»

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Fans fordern Entlassung

Steht nicht nur sportlich in der Kritik: Spurs-Trainer Thomas Frank (Archivbild) - © John Walton/PA Wire/dpa
Steht nicht nur sportlich in der Kritik: Spurs-Trainer Thomas Frank (Archivbild) (© John Walton/PA Wire/dpa)

Hintergrund des Fauxpas ist die Tatsache, dass Arsenal am Samstag ebenfalls in Bournemouth gespielt hatte. Demnach sollen die Gäste-Teams dort immer Becher mit ihrem eigenen Vereinslogo erhalten. Offenbar waren die Utensilien beim Spurs-Gastspiel noch nicht ausgetauscht worden. Schließlich war Frank der Becher von einem Mitarbeiter gereicht worden. Dass das Spiel in der Nachspielzeit auch noch mit 2:3 verloren ging, rundete den gebrauchten Tag von Frank ab.

Dass von einigen Fans sogleich die Entlassung von Frank gefordert wird, hat aber weniger mit dem Becher zu tun. Auch unter dem 52-Jährigen, der erst zu Saisonbeginn kam, spielen die Spurs weiter enttäuschenden Fußball. Der Club liegt auf dem 14. Platz - mit mehr als 20 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Arsenal.


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