Der FC Barcelona hat in einem spektakulären Clásico gegen Real Madrid den spanischen Supercup gewonnen. Die Katalanen besiegten ihren Erzrivalen mit 3:2 (2:2) in einem packenden Finale, das im saudi-arabischen Dschidda ausgetragen wurde. Für den deutschen Trainer Hansi Flick war es bereits der vierte Titel mit Barça. In der Vorsaison hatte der Ex-Bundestrainer ebenfalls den Supercup sowie den Meistertitel und den spanischen Pokal gewonnen. Torfest in der Nachspielzeit Raphinha (36. Minute) hatte Barcelona in Führung gebracht, ehe es in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit höchst turbulent wurde: Vinícius Júnior (45.+2) glich zunächst für Real aus, der frühere Bundesliga-Torjäger Robert Lewandowski (45.+4) traf postwendend zur abermaligen Barça-Führung - den Schlusspunkt im ersten Durchgang setzte aber Gonzalo García (45.+6) mit dem 2:2. In der zweiten Hälfte hatte Barça wie schon in weiten Teilen der ersten 45 Minuten mehr Ballbesitz. Nachdem Raphinha (73.) mit seinem zweiten Tor die dritte Führung für sein Team erzielte, kam Real trotz aller Anstrengungen nicht mehr zurück. Auch die späte Rote Karte für Barças Frenkie de Jong (90.+1) nach einem groben Foulspiel gegen den eingewechselten Kylian Mbappé änderte am Ergebnis nichts. Nationalspieler Antonio Rüdiger kam nach seinen jüngsten Kniebeschwerden bei Real nicht zum Einsatz. Ter Stegen wieder fit - aber ohne Einsatzchance Ebenfalls von der Barça-Bank aus sah sich Nationaltorwart Marc-André ter Stegen das Spektakel an. Der 33-Jährige hatte sich nach seiner jüngsten Verletzung wieder fit gemeldet. Ter Stegen hatte sich vor dem 5:0-Halbfinalsieg gegen Athletic Bilbao eine Blessur zugezogen und war zwischenzeitlich aus Saudi-Arabien abgereist. Der Torwart, der seinen Stammplatz bei Barça verloren hat und um seine WM-Chance bangen muss, war nach einer langen Verletzungspause erst gerade zurückgekehrt. Am Ende jubelte er auf dem Feld gemeinsam mit seinen Teamkollegen.