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2. Fußball-Bundesliga

Kaiserslautern feiert späten Sieg gegen Hannover

Ivan Prtajin traf für Kaiserslautern zum 1:1. © Uwe Anspach/dpa

Der 1. FC Kaiserslautern hat Hannover 96 im Verfolgerduell der 2. Fußball-Bundesliga eine späte und empfindliche 1:3 (1:1)-Niederlage zugefügt. Semih Sahin und Naatan Skyttä trafen zum Rückrunden-Auftakt in der Nachspielzeit vor 44.382 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion (90.+2 und 90.+5) für die Pfälzer. Damit setzten sich die Roten Teufel in der Tabelle einen Punkt vor die Niedersachsen auf Platz fünf.

Dabei hatte Kapitän Enzo Leopold bei einem Konter die Mannschaft von Trainer Christian Titz zunächst in Führung gebracht (67. Minute). Im ersten Spiel seit der Rückkehr von Hannovers Sportgeschäftsführer Jörg Schmadtke hatten es die Gäste vor allem ihrem Torhüter Nahuel Noll zu verdanken, dass sie bis dahin ohne Gegentor geblieben waren.

Hannovers Keeper Noll glänzt mehrfach

Hannovers Waniss Taibi flog vom Platz. - © Uwe Anspach/dpa
Hannovers Waniss Taibi flog vom Platz. (© Uwe Anspach/dpa)

In der Anfangsphase war Hannover die aktivere Mannschaft und hatte bereits nach vier Minuten durch einen Kopfball von Benedikt Pichler eine große Chance. Danach wurden die Gastgeber stärker: Noll parierte zunächst einen Schuss von Naatan Skyttä (28.) und war bei einem erneuten Abschluss des Finnen vier Minuten später ebenfalls zur Stelle. Auch Mika Haas fand nach 62 Minuten in Noll seinen Meister.

Hart umkämpftes Duell: Lauterns Semih Sahin (l.) gegen Hannovers Enzo Leopold. - © Uwe Anspach/dpa
Hart umkämpftes Duell: Lauterns Semih Sahin (l.) gegen Hannovers Enzo Leopold. (© Uwe Anspach/dpa)

Sieben Minuten nach der Führung für 96 glich der eingewechselte Ivan Prtajin, der wegen eines Muskelbündelrisses wochenlang gefehlt hatte, per Kopf mit seinem neunten Saisontor für den FCK aus (74.). Kurz nach dem 1:1 musste Hannover mit zehn Profis weiterspielen, da Waniss Taibi wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote-Karte sah (76.) - und erlebte dann in der Nachspielzeit ein bitteres Ende der hart umkämpften Partie.

Enzo Leopold (l.) jubelte über sein Tor auf dem Betzenberg. - © Uwe Anspach/dpa
Enzo Leopold (l.) jubelte über sein Tor auf dem Betzenberg. (© Uwe Anspach/dpa)

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