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Fußball

Sieben PAOK-Fans sterben bei Unfall auf Weg zu Spiel in Lyon

Mehrere Fans von PAOK Saloniki sind bei einem Bus-Unfall in Rumänien ums Leben gekommen. (Archivbild) © Giannis Papanikos/AP/dpa

Sieben Fans des griechischen Fußballclubs PAOK Saloniki sind bei einem schweren Verkehrsunfall in Rumänien ums Leben gekommen. Die jungen Griechen waren auf dem Weg zum Europa-League-Spiel zwischen Olympique Lyon und PAOK, das am Donnerstag in Lyon stattfinden soll, wie der griechische Rundfunk unter Berufung auf das Außenministerium berichtete.

Minibus nach riskantem Überholmanöver zerstört

Videoaufnahmen des griechischen Fernsehens zeigen, wie der Minibus der PAOK-Fans nach einem Überholmanöver frontal mit einem Lastwagen kollidiert. Das Fahrzeug wurde bei dem Aufprall völlig zerstört. Der Unfall ereignete sich in der Nähe der westrumänischen Stadt Timi?oara.

«Eine unfassbare Tragödie hat heute an unsere Tür geklopft. Ich bin zutiefst erschüttert über den ungerechten Verlust junger Menschen, Fans unseres geliebten Teams, die gereist sind, um zu unserem PAOK zu stehen», erklärte der Besitzer von PAOK, Iwan Savvidis, auf der Homepage des Clubs.

Staatschef drückt Beileid aus

Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis sprach den Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus. «Tief erschüttert habe ich von dem tragischen Unglück in Rumänien erfahren, bei dem sieben junge Landsleute ihr Leben verloren haben», schrieb er auf Facebook. Er betonte, die griechische Botschaft stehe in engem Kontakt mit den örtlichen Behörden und werde jede mögliche Unterstützung leisten.

PAOK informiert UEFA

Der Vorstand von PAOK informierte unterdessen die Europäische Fußball-Union UEFA über das Unglück. Hunderte PAOK-Fans haben laut Medien ihre Reisen nach Lyon storniert. Andere, die bereits unterwegs gewesen seien, kehrten zurück, hieß es weiter. Lyon führt vor dem letzten Liga-Spieltag die Tabelle der Europa League an, PAOK belegt Rang zwölf. Die Gastgeber kündigten an, im Rahmen des Spiels der toten Fans zu gedenken.

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Fans wählten lange, sichere Route

Nach Informationen aus den Fanclubs, aus denen die Opfer stammten, hatten die Fans bewusst einen langen Umweg von Thessaloniki über Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Österreich und Italien nach Frankreich gewählt. Ziel war es demnach, ausschließlich durch EU-Staaten zu reisen und Grenzkontrollen entlang der Balkanroute zu vermeiden, berichteten Reporter aus Thessaloniki.


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