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2. Fußball-Bundesliga

Krawalle in Magdeburg: Ministerpräsident warnt Randalierer

Der Verein schweigt nach den Ausschreitungen beim letzten Heimspiel weiter zu möglichen Konsequenzen. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Nach den schweren Ausschreitungen beim vergangenen Heimspiel des 1. FC Magdeburg hat sich Sachsen-Anhalts neuer Ministerpräsident Sven Schulze mit deutlichen Worten an die Randalierer gewandt. Der CDU-Politiker erwarte Respekt vor den Institutionen, etwa vor den Polizisten, «die mit Steinen beworfen und auf brutalste Art und Weise angegriffen werden». Gullydeckel auf Polizisten zu werfen sei inakzeptabel. «Wer sich mit unserer Polizei, wer sich mit unseren Rettungskräften anlegt, der legt sich zukünftig auch mit mir persönlich an.»

Beim Spiel gegen Dynamo Dresden war es am vergangenen Samstag zu einer Gewalteskalation nahe dem Block der Heimfans gekommen. 70 Polizisten wurden dabei verletzt. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Festnahmen gab es nach Angaben der Polizeiinspektion Magdeburg nach den Ausschreitungen nicht.

Beim Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden war es am Samstagabend zu massiven Ausschreitungen gekommen. (Archivbild) - © Andreas Gora/dpa
Beim Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden war es am Samstagabend zu massiven Ausschreitungen gekommen. (Archivbild) (© Andreas Gora/dpa)

Vor dem Spiel gegen Hannover 96 am Freitag (18.30 Uhr/Sky) schweigt der Verein weiter zu möglichen Konsequenzen. Man sei noch in der Aufarbeitung der Vorkommnisse. Auch zu möglichen Änderungen zum Sicherheitskonzept äußerte sich der Verein nicht.

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