Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer hat sich beim Weltcup in St. Moritz die Teilnahme an den kommenden Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d´Ampezzo gesichert. Der Thüringer kam hinter dem Briten Matt Weston und Amedo Bagnis aus Italien auf Platz drei. Er hatte im Ziel 1,5 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Axel Jungk aus Dresden belegte Platz sechs. Er hatte die Fahrkarte zu den Spielen bereits sicher.
«Mich freut es sehr für Christopher, dass er nach den zuletzt schweren Wochen wieder zurück auf dem Podium ist. Im zweiten Lauf hat er mit der zweitbesten Laufzeit und der Höchstgeschwindigkeit im unteren Bereich gezeigt, dass er da auch hingehört. Ich brauche für Olympia zwei gute Leute, und die habe ich jetzt mit Axel und Christopher», sagte Bundestrainer Christian Baude.
Der außerplanmäßige Weltcup in St. Moritz war als Nachholrennen ins Programm genommen worden, nachdem am vergangenen Freitag der Wettkampf in Winterberg wegen irregulärer Wetter- und Bahnbedingungen nach dem ersten Durchgang abgebrochen werden musste. Am Freitag treten die Skeletonis zur Europameisterschaft mit Weltcup-Wertung erneut auf der Naturbahn im Engadin an.