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Winterspiele in Italien

Olympia-Aus? DOSB will für Nordische Kombination kämpfen

Olaf Tabor macht sich für einen Olympia-Verbleib der Nordischen Kombination stark. © Peter Kneffel/dpa

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will sich weiter dafür einsetzen, dass die Nordische Kombination auch über dieses Jahr hinaus weiter zum Programm von Winterspielen gehört. Man unterstütze das an «allen erdenklichen Stellen», sagte DOSB-Vorstand Olaf Tabor.

Bei den bevorstehenden Spielen in Italien vom 6. bis 22. Februar, für die die deutschen Teilnehmer in München zuletzt offiziell eingekleidet wurden, dürfen in der Nordischen Kombination nach wie vor nur Männer starten. 2030 in den französischen Alpen droht die Traditionssportart komplett draußen zu sein.

Frauen-Wettbewerb wäre «Mehrwert»

«Wir sind auch überrascht gewesen, dass die Damen nicht – wie jetzt eigentlich in allen olympischen Sportarten - integriert worden sind. Es wäre auch an dieser Stelle eine gute Idee gewesen», sagte Tabor mit Blick auf die Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo in zweieinhalb Wochen. Die Wettbewerbe der Damen würden «einen Mehrwert darstellen», meinte der 54-Jährige.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) fordert für 2030 eine vollständige Gleichstellung der Geschlechter. Wenn eine Disziplin diese nicht erfüllt, könnte sie aus dem Programm gestrichen werden. Das drohende Olympia-Aus der Nordischen Kombination, in der die Deutschen seit Jahren große Erfolge und Medaillen bejubeln, sorgte zuletzt schon für reichlich Diskussionen. Eine Entscheidung über ihre Olympia-Zukunft wird im Laufe dieses Jahres erwartet.

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