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«Pata Pata» neu vertont

Welthit von «Mama Africa» als Mutmacher in Krisenzeiten

Johannesburg - Mit einem ungewöhnlichen Schritt setzt die Unicef in düsteren Corona-Zeiten Akzente: Der Klassiker «Pata Pata» der südafrikanischen Musikerin Miriam Makeba wird von ihrem einstigen Schützling Angélique Kidjo neu vertont.

Es ist ein Stück Nostalgie aus den 1960er Jahren mit einer neuen Botschaft: Der Text soll ermuntern und positiv stimmen und auch zu Hause zur Entspannung beitragen. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem Welterfolg des Afropop-Songs soll die frei im Internet verfügbare neue Version zum Tanzen anregen - die besten Videos von zu Hause dazu tanzenden Menschen sollen dann Mitte Mai in ein Musikvideo integriert werden.

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Wesentliche Änderung des weltbekannten Hits der engagierten Menschenrechtlerin und Anti-Apartheidkämpferin Mirima Makeba: Ihr Titelthema wurde in der Version der UN-Kulturorganisation angepasst. Pata Pata bedeutet in der Xhosa-Sprache wörtlich: «Berührt, berührt» und bezeichnete einst einen populären Tanz in Südafrika. Nun heißt es: «It's a time to ,Sit it out!' This is no-pata-pata... Stay at home and wait it out ..We need to keep our hands clean .So no-pata pata...Dont touch your face, keep distance please.» (Deutsch etwa: Es ist Zeit zum ,Aussitzen', nicht pata-pata ... Bleibt zuhause ... Berührt nicht euer Gesicht, haltet bitte Abstand).

Für die Sängerin Angélique Kidjo war die neue Version eine bewegende Angelegenheit, da sie durch das Coronavirus Anfang des Monats ihren Freund, den bekannten Saxophonisten Manu Dibango, verloren hat. «Manu inspirierte mich, Miriam inspirierte mich - und Pata Pata gab mir Hoffnung», erklärte die Musikerin aus dem westafrikanischen Benin. Miriam Makeba galt als eine der bekanntesteten Stimmen im Kampf gegen die Apartheid. Sie starb 2008 im Alter von 76 Jahren in Italien. Sie war zuvor auf offener Bühne zusammengebrochen, nachdem sie mit ihrer kraftvollen Stimme noch einmal «Pata Pata» hatte ertönen lassen.

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