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Erschreckend echter Sound

Nachbarn rufen bei Produktion von Horrorfilm Saw X die Polizei

Ein Schnittassistent arbeitet an dem neuesten Teil der Splatter-Reihe, als es auf einmal an der Tür klingelt. Die Soundeffekte waren offenbar zu realistisch.

Los Angeles (cea). Den Inhalt der Horrorfilmreihe "Saw" kann man eigentlich kurz zusammenfassen: Menschen wachen in einer unheimlichen Szenerie ohne Erinnerungen auf und werden anschließend bestialisch und auf grausamste Art und Weise zu Tode gefoltert. Diesmal waren die Soundeffekte aber scheinbar so gruselig und realistisch, dass es die Nachbarn der Produzenten mit der Angst zu tun bekamen.

Regisseur Kevin Greutert verriet dem britischen Magazin "NME", dass es während der Produktion des Films zu einem amüsanten Zwischenfall gekommen sei. Ein Schnittassistent habe eine besonders schreckliche Folterszene in seinem Büro in Los Angeles geschnitten. In der Szene werde viel geschrien und auch die Soundeffekte seien nicht ohne.

Plötzlich habe es geklingelt und die Polizei habe vor der Tür gestanden, erzählt Greutert dem Magazin. Nachbarn hätten angerufen und gesagt, dass hier jemand zu Tode gefoltert werde.

Kinostart ist am 30. November

Der erschrockene Schnittassistent habe die Beamten über seine Arbeit aufgeklärt und ihnen sogar angeboten, sich das Filmmaterial anzuschauen. Die Polizisten hätten daraufhin angefangen zu lachen. "Das muss eine ziemlich realistische Vorstellung gewesen sein", sollen sie gesagt haben, bevor sie wieder verschwanden. Ansehen wollten sie sich die Szene nicht.

In den USA ist der zehnte Film der "Saw"-Reihe bereits Ende September gestartet. Horrorfilmfans hierzulande müssen sich allerdings noch gedulden: Kinostart in Deutschland ist erst am 30. November.

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