Die Polizei hat an 17 verschiedenen Adressen im Kreis Herford wegen des Verdachts der Kinderpornografie Wohnungen und Keller durchsucht. Die Beamten stellten dabei zahlreiche Speichermedien, Computer und Mobiltelefone sicher, die nun ausgewertet werden müssen, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in Herford mitteilte.
Die Maßnahmen richteten sich am Montag aber nicht gegen ein Netzwerk von Verdächtigen: Es handelt sich den Angaben zufolge um 17 Einzelverfahren mit Abbildungen sexuellen Kindesmissbrauchs. Durchsucht wurde in Herford, Hiddenhausen, Bünde, Löhne, Kirchlengern, Enger, Rödinghausen und Vlotho. Die Durchsuchungen basieren auf Hinweisen von Internetdienste-Anbietern.