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Feuer in der Silvesternacht

Verletzte aus Crans-Montana - Bochum bietet Hilfe an

Zwei Opfer des verheerenden Brandes in Crans-Montana sollen für die medizinische Behandlung nach Nordrhein-Westfalen gebracht werden. Das Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum hat zwei Versorgungsplätze in seinem Zentrum für Schwerbrandverletzte zugesagt, wie ein Sprecher der Klinik mitteilte. Eine konkrete Planung für den Transfer von Patienten sei bisher aber noch nicht erfolgt.

Das Klinikum Bergmannsheil war demnach von der zuständigen Koordinierungsstelle in Köln angefragt worden. Auch in Baden-Württemberg werden bereits drei verletzte Menschen behandelt.

Das Schwerbrandverletztenzentrum in Bochum wurde 1968 als erste Einrichtung dieser Art in Deutschland gegründet. Zwischen 100 und 130 brandverletzte Menschen werden dort jährlich stationär behandelt.

Nach dem schweren Brand auf der Silvesterfeier waren insgesamt 115 Verletzte auf verschiedene Kliniken verteilt worden, teils auch in Deutschland. Rund 40 größtenteils junge Menschen waren in der Silvesternacht bei dem Brand in einer Bar in dem Ferienort ums Leben gekommen.

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