Bielefeld. Das Spiel gegen Arminia Bielefeld hatte noch nicht begonnen, da sorgten die angereisten Ultras des Gegners aus Kaiserslautern schon für einen erheblichen Polizeieinsatz.
Die 80 Ultras waren mit drei Bussen zum Spiel angereist. Auf dem Vorplatz des Gästefan-Bereichs verletzte dann einer der Ultras einen Mann aus dem Ordnungsdienst. Die Ultras wurden daraufhin durch Einsatzkräfte auf dem Vorplatz aufgehalten und der Schläger in der Gruppe identifiziert. Als der Schläger aus der Gruppe heraus festgenommen werden sollte, wehrten sich die Ultras massiv gegen die Maßnahme der Polizei. Zwei Polizisten erlitten dabei leichte Verletzungen.
Zwei Ultras erlitten ebenfalls Verletzungen - einer brach sich bei einem Schlag auf den Helm eines Polizeibeamten sogar die Hand. Die Verletzungen konnten durch den Sanitätsdienst direkt ambulant versorgt werden. Darüber hinaus wurden sechs Personen aus der Ultragruppierung durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt und ebenfalls durch den Sanitätsdienst medizinisch versorgt.
Von den 80 Ultrafans wurden die Personalien festgestellt. Die Ermittlungen, insbesondere zu den begangenen strafbaren Handlungen, dauern noch an, erklärt die Polizei am späten Freitagabend.