Lkw rutscht in der Retzerheide in den Graben

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Ein Tanklaster ist in der Kochheide im Randstreifen eingesunken. - © Alexandra Schaller
Ein Tanklaster ist in der Kochheide im Randstreifen eingesunken. (© Alexandra Schaller)

Bad Salzuflen-Retzen. Feuerwehreinsatz in der Kochheide in Retzen: Ein Tanklaster ist am Donnerstagmorgen im weichen Randstreifen eingesunken und drohte daraufhin umzukippen. Die Feuerwehr war mit rund 25 Einsatzkräften vor Ort.

Der Fahrer eines Bad Salzufler Unternehmens war laut Daniel Hobein, Pressesprecher der Bad Salzufler Feuerwehr, gegen 6.45 Uhr mit seinem Tanklaster in Retzen unterwegs, um Anlieger mit Heizöl zu beliefern. Der Laster war mit 13.000 Litern Heizöl voll beladen. Der Fahrer soll sich laut Hobein an seinem Navigationsgerät orientiert haben, da er sich vor Ort nicht auskannte. Als ihm ein Fahrzeug auf der engen Straße entgegenkam, wich er auf den Grünstreifen aus. Der war durch den anhaltenden Regen der vergangenen Tage jedoch so aufgeweicht, dass der Lkw direkt absackte. Der Fahrer des Lasters entschloss sich daraufhin, die Feuerwehr zu alarmieren.

Die positionierte zum einen ein Tanklöschfahrzeug auf einem nahegelegenen Hof, der den Laster mit Hilfe einer Seilwinde in Position hielt. Gleichzeitig wurde der kippende Lkw über Hebekissen von der anderen Seite aus weiter stabilisiert. Zudem informierten die Einsatzkräfte die Untere Wasserbehörde, um vor der drohenden Gefahr durch eventuell auslaufendes Öl zu warnen.

Ein zweiter Tankwagen wurde schließlich geordert, um das Heizöl abzupumpen, das Ganze dauerte gut eine Stunde. Anschließend wurde der Lkw mit Hilfe eines Krans aus dem Graben gehievt und wieder auf die Straße gesetzt. Dabei galt es laut Daniel Hobein vor allem darauf zu achten, dass der Dieseltank des Lkw nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Am Ende sei aber alles gut gegangen. Die Straße Kochheide musste den gesamten Vormittag über voll gesperrt werden, gegen 12.30 Uhr wurde sie wieder frei gegeben.

Position hielt. Gleichzeitig wurde das Fahrzeug über Hebekissen von der anderen Seite weiter stabilisiert. Zudem wurde die Untere Wasserbehörde alarmiert, um vor der drohenden Gefahr durch eventuell auslaufendes Öl zu warnen.

Ein zweiter Tankwagen wurde schließlich geordert, um das Heizöl abzupumpen. Anschließend sollte der Lkw geborgen werden. Vor Ort waren die Löschgruppe Retzen, der Löschzug Schötmar/Werl-Aspe sowie die hauptamtlichen Kräfte im Einsatz. Die Straße Kochheide ist für die Dauer der Arbeiten nach wie vor gesperrt.

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