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Detmold

Junge Muslima darf mit Kopftuch nicht im Studio trainieren

Betreiber weist auf Verletzungsgefahren hin

Muslimin fühlt sich diskriminiert - © Detmold
Muslimin fühlt sich diskriminiert (© Detmold)

Detmold. Die junge Detmolderin Fatima Mhnna (22) trägt aus religiösen Gründen ein Kopftuch. Auf Empfehlung ihres Arbeitgebers wollte sie nun unter fachlicher Anleitung in einem Fitnessstudio Sport treiben - und da auch in einem reinen Frauen-Studio mal ein Mann, etwa ein Handwerker, auftauchen könnte, will sie das Kopftuch auch beim Training an den Geräten nicht ablegen. Doch mit diesem Kleidungsstück darf sie nicht im Fitnessstudio ihrer Wahl trainieren. Fatima Mhnna kann das nicht nachvollziehen. Sie empfindet das als Diskriminierung.

Dagegen wehrt sich der Betreiber des Studios "Pauline Lady Fitness", Mario Martin. Es gehe nicht um Fremdenfeindlichkeit oder Ressentiments gegenüber Kopftuchträgerinnen, sondern einzig um die Vermeidung von Verletzungsgefahren beim Training. Deshalb dürften die Sportlerinnen keine Kopftücher, Käppis, Schals oder langen Schmuck tragen. Gerade auf einem Laufband oder Crosstrainer könne das gefährlich werden.

Nie ohne Kopftuch: Fatima Mhnna will ihre Kopfbedeckung auch im Fitnessstudio tragen. Doch mit dem Hinweis auf Verletzungsgefahren ist das abgelehnt worden. - © Foto: Engelhardt
Nie ohne Kopftuch: Fatima Mhnna will ihre Kopfbedeckung auch im Fitnessstudio tragen. Doch mit dem Hinweis auf Verletzungsgefahren ist das abgelehnt worden. (© Foto: Engelhardt)

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