Diese Konzerte stehen im Kaiserkeller an

Jost Wolf

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Im Oktober im Kaiserkeller: „Paul Lamb & the Kingsnakes" spielen einen einzigartigen Blues-Mix. - © Aleksandra Prünner
Im Oktober im Kaiserkeller: „Paul Lamb & the Kingsnakes" spielen einen einzigartigen Blues-Mix. (© Aleksandra Prünner)

Detmold. Ende 2018 ist die Musikkneipe Kaiserkeller in der Hermannstraße für ihr gutes Konzertprogramm ausgezeichnet worden. Die „Initiative Musik" hatte Inhaber Steve Schirlau in Mannheim den „Applaus" übergeben, der mit 20.000 Euro Preisgeld dotiert ist. Das war offensichtlich ein Ansporn, denn auch die zweite Jahreshälfte des aktuellen Konzertprogramm ist hochkarätig und damit würdig das 20-jährige Bestehen der Musikkneipe weiter zu feiern. Alle Konzerte beginnen um 21 Uhr.

September

Pop und Folk spielen „Moe & Band" am Freitag, 13. September. „Moe verkörpert exemplarisch den Typus des melancholischen Singer/Songwriters. Seine Musik bietet jedoch weit mehr als ruhige Gitarrenklänge", schreibt der Kaiserkeller in seiner Ankündigung.

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Mit vier Musikern und einer Sängerin zelebriert die Bielefelder „Lehman Brothers Band" am Freitag, 20. September, Blues, Rock und Soul. Als „Ein-Mann-Mundharmonika-Beatbox-Genie", der Rhythmus und Blues auf den Kopf stellt, bewirbt der Kaiserkeller „Son of Dave", der am Freitag, 27. September, spielen wird. Songs seiner sieben Alben werden als Soundtrack für amerikanische Serien und Filme verwendet. Den Abschluss der September-Konzerte macht die Schwedin Sophia Talvik, die am Samstag, 28. September, ihre besondere Mischung des Folk-Pops spielt. „Sie erinnert an legendäre Künstler wie Joni Mitchell oder das schwedische Duo ,First Aid Kit‘", schreibt der Kaiserkeller.

Oktober

Daniel Wahren und Sängerin Sandra Lubos stehen am Mittwoch, 2. Oktober, als Duo „Celtic" auf der Kaiserkeller-Bühne. „Mal bitter ernst, mal liebevoll ironisch geht es durch die Gefühlswelt der Iren und Schotten", verspricht der Kaiserkeller.

Der Name passt: Ein mürrischer 25-Jähriger mit rauer, knarziger Stimme wird am Freitag, 4. Oktober, als „Bad Temper Joe" akustischen Blues spielen. Deutschen Rock spielt „Land in Sicht" am Freitag, 11. Oktober. Ihre Musik lebt vom zweistimmigen Gesang und zeigt Einflüsse von Bands wie „Kettcar", „Madsen" und auch „Jupiter Jones". Sowohl der Stilrichtungen Folk als auch Pop bedient sich „Wait for June" am Samstag, 12. Oktober, um mit gut einem Dutzend Instrumenten und viel Liebe zum Detail überraschend ihr Publikum zu unterhalten. Als „eine Band, die nicht im Jubiläumsjahr fehlen darf, und uns über die Jahre immer wieder begeistert hat", bewirbt der Kaiserkeller „Paul Lamb & the Kingsnakes", die am Freitag, 18. Oktober in der Musikkneipe auftreten. Sie vermischen traditionellen Blues geschickt mit Country- und Chicago-Blues und geben eine Prise Bluesrock dazu. So hat es die Band sogar in die „British Blues Award Hall of Fame" geschafft.

Stürmische, emotionale Popmusik präsentiert Vivie Ann, die am Freitag, 25. Oktober, auf ihrer Tour zum neuen Album einen Stopp in Detmold einlegt. Als Trio „Duivelspack" stehen Arne Heger, Daniel Wahren und Stefan Pokroppa am Samstag, 26. Oktober, in historischen Kostümen auf der Kaiserkeller-Bühne und spielen Folk mit teils historischen Instrumenten. Seit Anfang der 70er Jahre macht „Sugar" Ray Norcia professionell Musik. Inzwischen ist er zweimal für den Grammy nominiert worden und hat zahlreiche Auszeichnungen bekommen. Als „Sugar Ray & the Bluestones featuring Little Charlie" tritt er mit seiner Bluesband am Donnerstag, 31. Oktober in Detmold auf.

November

Eine Mischung aus Rock’n’Roll, Rumba, Rock-Steady, Soul und Roots spielen „The Snooks" am Freitag, 8. November, im Kaiserkeller. Weil das Konzert Teil des Detmolder „Ohrenschmaus" ist, ist der Eintritt frei.

Bei „Bradly Shaven", der Rock-Coverband der Johannes-Brahms-Musikschule, steht vor allem der Spaß am Spielen im Vordergrund. Den möchte sie am Samstag, 9. November, auf das Publikum übertragen. Eine starke Stimme und sehr persönliche Songs sind das Markenzeichen von Tim Lothar, der am Freitag, 15. November, amerikanischen Deltablues in Detmold performt. Der verrückten Welt den Spiegel vorhalten möchte das Bandprojekt „Pele Caster" mit seinem Sänger Stefan „Pele" Götzer. In Detmold sind sie am Samstag, 16. November.

Als „modernen Troubadour" der Blues- und Root-Szene bezeichnet der Kaiserkeller Sean Tylor, der am Freitag, 22. November, auf der Detmolder Bühne stehen wird. „Seine tiefgründigen nachdenklichen Lieder ziehen einen in den Bann", heißt es weiter. Mit Herzblut singt Edy Edwards rockig über das Leben, die Liebe und alles andere. Mit seinem Trio steht er am Freitag, 29. November, auf der Kaiserkeller-Bühne. Die Vornamen der Ostwestfalen Ben Braun und Stefan Wolharn ergeben „Benst". Das Duo spielt am Samstag, 30. November, Rock mit Einflüssen von Blues und Pop.

Dezember

Die Dezember-Konzerte eröffnen Ulrike Wahren und Peter Stolle am Donnerstag, 5. Dezember, mit ihrem musikalisch-literarischen Weihnachtsprogramm. Sie präsentieren Wohlvertrautes, heben aber auch unbekannte Schätze der Weihnachtsmusik. Als Singer-Songwriter ist Leonard Ottolien ein musikalischer Beobachter. In deutschsprachigen Texten werden seine Beobachtungen am Freitag, 6. Dezember, durch seine facettenreiche Stimme wieder lebendig. „The Golden Boys" haben ihre Bowlinghemden frisch gebügelt, die Gitarren etwas tiefer gehängt und liefern am Freitag, 13. Dezember, im Quartett Rock’n’Roll der 50er ab. Zum Nachholkonzert vom Februar läuft die „Phil Seeboth Band" am Samstag, 14. Dezember, im Kaiserkeller auf. Ihre Markenzeichen: seelenvoller Blues-Rock, eine hohe Lust an Improvisationen und eine immer singende Gitarre.

Vollgas-Rock-Versionen bekannter Stücke und Eigenkompositionen verspricht die Vierer-Combo „Array" aus OWL für Freitag, 20. Dezember. Als „Xmasjunkie Arne und die Beschaffer" rocken Arne Hörster, Olli Schröder, Martin „Wunz" Hohmeier, Stephan Winkelhake und Matthias Tempel am Donnerstag, 26. Dezember, das Kaiserkeller-Publikum. Mit feinstem Jazz beendet „Roxquintett" am Samstag, 28. Dezember, das Jahreskonzertprogramm.

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