Die Heidenoldendorfer Straße bekommt eine Minikläranlage

Vera Gerstendorf-Welle

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Das Regenklärbecken wird eingesetzt. - © Vera Gerstendorf-Welle
Das Regenklärbecken wird eingesetzt. (© Vera Gerstendorf-Welle)

Detmold. Am Dienstag schwebten sie ein, die größten Bestandteile der Kanalisation, die neben der Heidenoldendorfer Straße – nahe der Kreuzung Kingenbergstraße neu geregelt wird. „Das ist ein Regenklärbecken" erläutert Bauleiter Dirk Dresmann. „Es dient dazu verschmutztes Niederschlagswasser von den umliegenden Straßen durch eine physikalische Klärung zu säubern."

So würden Dieselöl, Bremsstaub oder Gummiabrieb ausgefiltert indem sich die festen Bestandteile in Lamellenpaketen absetzten. Das ganze besteht aus zwei großen Schächten die vor Ort aus Fertigteilen zusammengesetzt und verbaut werden. Mit drei Tiefladern kamen die Betonelemente in Detmold an, um dort von einem 100-Tonnen-Autokran in die vorbereitete Grube eingehoben zu werden.

Das größte der aus Donaueschingen stammenden Teile wiegt etwa acht Tonnen. „In etwa werden wir auf Kosten von 70.000 Euro kommen – das umfasst die Anlage sowie die Montage", erklärt Ingenieur Dresmann, der an der Baustelle den Fortschritt der Arbeiten begutachtete. Im Oktober vergangenen Jahres war mit dem Bau begonnen worden und er soll voraussichtlich im Mai kommenden abgeschlossen sein.

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