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Detmold

Malermeister Skordos speckt im Fernsehen ab

In der Sendung "Biggest Loser" purzeln ab Sonntag die Pfunde

Malermeister Skordos speckt im Fernsehen ab - © DETMOLD
Malermeister Skordos speckt im Fernsehen ab (© DETMOLD)

Detmold. Der "Biggest Loser", der größte Verlierer? Nein, das will Marco Skordos sicher nicht sein, aber ordentlich verlieren will der Malermeister schon, nämlich Kilos in einer Sat1-Show. Am Sonntag, 4. März, startet die neue Staffel der Serie "Biggest Loser - Abspecken im Doppelpack" um 17 Uhr auf Sat1. Nur wer es schafft, gemeinsam mit seinem Teampartner mehr Gewicht zu verlieren als die anderen Kandidatenpaare, hat die Chance, "The Biggest Loser" zu werden.

Die Zahlen sprechen für sich: 24 Kandidaten bei "The Biggest Loser" bringen gemeinsam 3632 Kilo auf die Waage - der bisher schwerste Cast aller Staffeln, sagt der Sender. Das Ziel: Bis zur Finalshow wollen die Frauen und Männer 1200 Kilogramm verlieren. "Chefin im Ring" ist Dr. Christine Theiss. Sie ist amtierende Weltmeisterin im Kickboxen - und weiß, wie man mit Disziplin, Durchhaltevermögen und dem nötigen Drill den inneren Schweinehund besiegt.

Abstrampeln am Strand: In der Sonntag startenden TV-Show "Biggest Loser" ist auch Marco Skordos aus Detmold dabei (vorne, mit gelbem Handtuch), um so viel wie möglich abzunehmen.
Abstrampeln am Strand: In der Sonntag startenden TV-Show "Biggest Loser" ist auch Marco Skordos aus Detmold dabei (vorne, mit gelbem Handtuch), um so viel wie möglich abzunehmen. (Foto: Copyright © kabel eins/Benedikt Müller)

Mit dem zu ringen, das weiß Marco Skordos, der in Detmold eine Malerwerkstatt führt, ist nicht so ganz einfach. 175 Kilo brachte der 41-Jährige auf die Waage, bevor er sich in das Traininsglager des Fernsehsenders begab. In der Show werden die Kandidaten beim Kampf um die Pfunde von Kameras begleitet - und da liegen in der Ausnahmesituation im Speck-Camp natürlich auch mal die Nerven vollends blank. Skordos sagt trotzdem: "Man kann es nicht schneller schaffen, von den Kilos runterzukommen." Er muss das wissen, denn er hat schon eine Menge probiert - bislang ergebnislos. Dabei war er früher, wie er sagt, eigentlich recht sportlich.

Nun lässt es sich natürlich dezenter abnehmen als in einer TV-Show, aber gerade die Herausforderung und die Zeit, sich auf sich selbst konzentrieren zu können, seien entscheidend dabei, erklärt der Malermeister.

30 Kilo hat er übrigens schon runter. Er sagt: "Ich will ja auch den Wettbewerb nicht verlieren." Aber die zehn Wochen im Fettweg-Lager hätten noch andere Anreize gehabt. "Da ist einerseits der Gruppenzwang", so der Maler, "und außerdem hat man ansonsten einfach nicht die Möglichkeit, sich so umfassend wochenlang mit dem Reduzieren der Kilos unter fachlicher Anleitung zu beschäftigen."

Eine Sache, die auch die Familie mitmachen musste - Skordos ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Zehn Wochen lang war er für die Aufzeichnung der Sendung fort, die im Mai in Live-Shows münden wird. "Das war eine Belastung", schildert Skordos. Aber alle hätten das gut mitgetragen - damit er nicht mehr so viel tragen muss, und zwar an sich selbst…

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