Lemgo. Was haben Handzeichnungen und wirre Zahlenkombinationen miteinander zu tun? Diese Frage hat Prof. Heizo Schulze vom Fachbereich Medienproduktion der TH OWL vielen Jungen und Mädchen beantwortet, die zur vierten Vorlesung der LZ-Kinderuni unter dem Titel „Mobile Medien – wie die Apps aufs Handy kommen" gekommen waren.
„Bevor eine App-Idee umgesetzt wird, müssen erst mal kreative Einfälle und Programmierideen gemalt und gespeichert werden", so Schulze.Auch auf die Frage, was App auf deutsch heißt, hat der Professor eine Antwort: „Es ist ein Abkürzung für den Fachbegriff Applikation. Damit ist eine Anwendungssoftware gemeint, also ein ausführbares Programm, das eine mehr oder minder nützliche Funktion erfüllt."
Wer dann irgendwann ein Smartphone in Betrieb nehme, muss sich dabei erst mal einen Google- oder Apple-Account einrichten, sich also dort registrieren. Damit bestehe auch ein Zugang zum jeweiligen App Store, der Millionen Apps zum Download bereit hält. Dort gezielt nach bestimmten Apps zu suchen, gehe natürlich auch. „Ich habe ein Handy, das ist Alltag für mich. Aber jetzt weiß ich auch, wie viel Arbeit dahinter steckt und wie es technisch umgesetzt wird", sagt Fiona Gerling (12) aus Blomberg.