"Ragnarök": Der Zorn der Götter bebt in einer norwegischen Kleinstadt

Yvonne Glandien

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Magne (David Stakston) entdeckt beim Campen im Gebirge rund um die Stadt Edda ein dunkles Geheimnis. Sein Bruder Laurit (Jonas Strand Gravli, rechts im Bild) hat derweil ganz andere Sorgen... - © Netflix
Magne (David Stakston) entdeckt beim Campen im Gebirge rund um die Stadt Edda ein dunkles Geheimnis. Sein Bruder Laurit (Jonas Strand Gravli, rechts im Bild) hat derweil ganz andere Sorgen... (© Netflix)

Die skandinavische Netflix-Produktion ist auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig. Doch in sechs Folgen verleitet die Serie, die in der heutigen Zeit angesiedelt ist, zum Weiterschauen.


"Ragnarök" nimmt die nordische Mythologie und packt sie in das Korsett einer Netflix-Serie. In sechs Folgen á 45 Minuten erzählt die in Dänemark produzierte Serie die Geschichte der alten Götter, der Riesen, dem Untergang der Welt, und dem, was danach kam. Was jedoch außergewöhnlich ist: Die Serie nähert sich der Geschichte nicht nach der historischen Erzählung, wie man es vielleicht aus "Vikings" gewohnt ist, sondern setzt in unserer modernen Welt an und thematisiert auf einem Wege auch die alltäglichen Probleme, mit der die Jugend heute in Städten wie Edda zu tun hat: die erste Liebe, der soziale Druck durch die Arm-Reich-Schere und die Angst davor, dass die Welt durch Klimawandel und Industrie zerstört wird.

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