Kostenfalle Spiele-Apps: Wie die Entwickler ihre jungen Nutzer verführen

Niklas Böhmer

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Ein Kind liegt auf einem Sofa und blickt auf sein Smartphone. - © Tobias Hase/dpa
Ein Kind liegt auf einem Sofa und blickt auf sein Smartphone. (© Tobias Hase/dpa)

Immer wieder poppen während des Spiels Fenster auf, die mit Anreizen locken, sich Vorteile gegen Echtgeld zu verschaffen. Hinzu wird der Spieler regelmäßig dazu aufgefordert, an einem Spielautomaten sein "Glück" herauszufordern, um weiterspielen zu können.

Derart hinterlistige Spielmechaniken, wie sie in "Coin Master" und anderen Casino-ähnlichen Titeln für die Hostentasche vorkommen, sind zuletzt von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) überprüft worden. Doch einer Indizierung steht die aktuelle Fassung des Jugendschutzgesetzes im Weg.

Medienpädagogin Sabine Schattenfroh aus Lemgo weiß um die Beliebtheit von Spiele-Apps als Zeitvertreib - aber auch um die vielseitigen Gefahren sogenannter "Free-to-Play"-Titeln. Kinder würden ihr regelmäßig berichten, wie sie bezahlen und wie viel Geld sie schon verzockt hätten.

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