Kirchenabriss: Der sakrale Raum liegt schon in Trümmern

Marianne Schwarzer

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In zwei Wochen ist sie Geschichte: Der sakrale Raum der katholischen
Kirche in Schwalenberg wird derzeit entkernt, die Verkleidungen aus
Glaswolle und das Holz werden voneinander getrennt. - © Marianne Schwarzer
In zwei Wochen ist sie Geschichte: Der sakrale Raum der katholischen Kirche in Schwalenberg wird derzeit entkernt, die Verkleidungen aus Glaswolle und das Holz werden voneinander getrennt. (© Marianne Schwarzer)

Schieder-Schwalenberg. Von der ehemaligen katholischen Kirche in Schwalenberg steht bald nur noch der Rohbau. Derzeit ist die Firma Otto damit beschäftigt, Innenverkleidungen zu entfernen und fein säuberlich in Holz, Glaswolle und andere Materialien zu sortieren. Innerhalb der nächsten beiden Wochen wird der Abrissbagger kommen.

Damit setzt die katholische Kirchengemeinde einen Schlusspunkt unter die Kirchengeschichte in der Malerstadt. Das Gebäude mit dem Glockenturm aus Beton ist bereits vor längerer Zeit profaniert worden, diente noch eine Weile als Flüchtlingsnotunterkunft und wird nun abgerissen.

Zentrum der Gemeinde ist künftig Schieder. Hier werden die Gläubigen bald einigen Elementen des Schwalenberger Gotteshauses wiederbegegnen: „Die bunten Glasfenster und einiges anderes haben wir vorerst bei Franz Schaper in Lügde zwischengelagert“, sagt Ida Bussen vom Kirchenvorstand. Einige Fenster werden in dem neuen Gemeindezentrum in Schieder eingebaut.

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