Akten im Auschwitz-Prozess gehen an den Bundesgerichtshof

Seda Hagemann

Der ehemalige SS-Wachmann Reinhold Hanning sitzt zwischen seinen Anwälten Andreas Scharmer (l) und Johannes Salmen in der Anklagebank. Das Gericht hat Hanning zu fünf Jahren Haft verurteilt. - © dpa
Der ehemalige SS-Wachmann Reinhold Hanning sitzt zwischen seinen Anwälten Andreas Scharmer (l) und Johannes Salmen in der Anklagebank. Das Gericht hat Hanning zu fünf Jahren Haft verurteilt. (© dpa)

Detmold. Das Landgericht Detmold hat die Akten des Auschwitz-Prozesses gegen den ehemaligen SS-Wachmann Reinhold Hanning aus Lage, der zu fünf Jahren Haft wegen der Beihilfe zum Mord an mindestens 170.000 Menschen verurteilt wurde, Ende letzter Woche an die Staatsanwaltschaft Dortmund weitergeben.

Von dort werden die Unterlagen von Oberstaatsanwalt Andreas Brendel an den Bundesgerichtshof in Karlsruhe weitergeleitet, wo die Revision geprüft wird. In Karlsruhe auch wird die Revision gegen das Urteil des Lüneburger Auschwitz-Prozesses bearbeitet.

Sehen Sie hier unseren Film zum Auschwitz-Prozess.

Video auf YouTube

Empfohlener redaktioneller Inhalt


Wir bieten an dieser Stelle weitere externe Informationen zu dem Artikel an. Mit einem Klick können Sie sich diese anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Externe Inhalte

Wenn Sie sich externe Inhalte anzeigen lassen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2021
Inhalte von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.