Bielefeld. Von bestimmten Defibrillatoren, mit denen zahlreiche Rettungstransportwagen in Nordrhein-Westfalen ausgestattet sind, geht offenbar eine erhebliche Gefahr aus. Bei der Wiederbelebung eines Patienten mit einem Defibrillator des Typs Corpuls C3 bei einem Einsatz in Bielefeld ist es zu ernsthaften Problemen gekommen. Das besagt nach Informationen der Neuen Westfälischen (Montagausgabe) ein interner Bericht der Bielefelder Feuerwehr.
Ein Defibrillator beseitigt mit gezielten Stromstößen Herzrhythmusstörungen und wird eingesetzt, um den plötzlichen Herztod von Patienten zu vermeiden. Doch laut dem Feuerwehr-Bericht, der der NW vorliegt, mussten die "Kabel der einzelnen Elektroden an ihrer verschweißten Zusammenführung etwas auseinander gezogen werden, um mehr Kabellänge zwischen den beiden Elektroden zu erhalten", wie es heißt. Dabei sei es aus einem Kabel zu "einer schlagartigen Lichtbogenbildung im Bereich der linken Brustwand des Patienten" gekommen. Hintergrund: Beim Auseinanderziehen des Kabels sei dessen Schutzisolierung beschädigt worden.
Medizinern zufolge kann dieser Lichtbogen durchaus umstehende Personen gefährden.
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