Paderborn. Um im Wettbewerb um gute Studenten und Arbeitskräfte im Konkurrenzkampf der Regionen bestehen zu können, vergibt die Stiftung „Studienfonds OWL" Stipendien an exzellente und bedürftige Studenten.
Dank des Engagements von Förderern aus der Region unterstützt die Stiftung der Universitäten Bielefeld und Paderborn, der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule OWL und der Hochschule für Musik Detmold aktuell 400 Studierende mit einem Stipendium. Ab sofort können sich Studierende und Studieninteressierte wieder für ein Stipendium bewerben. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 4. Mai.
Voraussetzung ist, dass die Bewerber im kommenden Wintersemester an einer der Universitäten in Bielefeld oder Paderborn, der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule OWL oder der Hochschule für Musik Detmold studieren. Bei der Auswahl der Stipendiaten werden die Schul- und Studienleistungen sowie ehrenamtliches und soziales Engagement berücksichtigt.
„Die Stipendien werden im Rahmen des Deutschlandstipendien-Programms vergeben und belaufen sich auf 3.600 Euro im Jahr", erklärt die stellvertretende Geschäftsführerin des Studienfonds, Julia Kralemann. „Das Stipendium wird einkommensunabhängig und auch unabhängig von BAföG gezahlt. Das Geld steht zur freien Verfügung und muss nicht zurückgezahlt werden."
Jedes Deutschlandstipendium wird jeweils zur Hälfte mit 1.800 Euro durch Mittel des Bundes und durch Spendengelder der Förderer des Studienfonds OWL finanziert. Von Jahr zu Jahr werden mehr Studenten unterstützt, allerdings ist das Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft.
„Der Bund würde allein für die Region OWL jährlich 900 Deutschlandstipendien kofinanzieren", erklärt die Geschäftsführerin der Stiftung, Katja Urhahne. Deshalb wirbt der Studienfonds mit der Kampagne „OWL gebraucht seinen Kopf" und der Hilfe prominenter Persönlichkeiten aus der Region für mehr Unterstützer bei der Finanzierung von Stipendien. Ziel der Kampagne ist es, bis Juni 100 neue Stipendien zu ermöglichen.
Neben Deutschlandstipendien vergibt die Stiftung auch Sozialstipendien, diese jedoch in einem anderen Bewerbungssystem. Seit seiner Gründung hat der Studienfonds OWL mit 200 Förderern rund 1.700 Studierende mit einem Stipendium gefördert. Das Stipendium verhilft den Studierenden auch zu neuen Kontakten. „Wir legen großen Wert darauf, dass sich die Stipendiaten austauschen, aber auch Kontakte zu ihren Förderern knüpfen können", sagt Urhahne.
Alle Informationen zum Bewerbungsprozess und zur Förderung online unter www.studienfonds-owl.de