Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat angekündigt, das gesteckte Ziel von 1.000 Windrädern in NRW bis 2027 zu erreichen. „Ich kann heute sagen, dass wir die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Zahl von 1.000 neuen Windrädern nicht nur sicher erreichen, sondern sogar übertreffen werden.“ Bis dahin werde NRW weiter „konsequent“ gegen jeden Wildwuchs bei Windkraftanlagen vorgehen, sagte Wüst. Die Regionen entschieden in „eigener Zuständigkeit“, wo die Windenergiegebiete ausgewiesen würden. Das berücksichtige die Belange vor Ort und schaffe Akzeptanz. Zu Jahresbeginn hatte es einigen Wirbel in NRW gegeben, weil es aufgrund einer Regelungslücke zwischen Landes- und Bundesebene zu einer Antragsflut für Windräder auf nicht beplanten Flächen in OWL und anderen Teilen des Landes gekommen war. Indem Berlin und Düsseldorf kurzzeitig nachbesserten, konnten 1.500 Anlagen in NRW verhindert werden. NRW liegt im Vergleich mit Bayern klar vorn Grundsätzlich ist der Ausbau grüner Energien ein zentrales Ziel der schwarz-grünen Landesregierung. Laut Wüst hat NRW im Jahr 2024 „fast achtmal mehr Leistung“ genehmigt als Bayern. Seit Sommer 2022 wurden 401 Windräder installiert. Hinzu kommen Genehmigungen für weitere knapp 1.100 Anlagen, die bis Mai 2027 in Betrieb genommen werden können. .responsive23-4dytZyaUvYNWh6c6-atlas-slideshow-windkraftanlagen-in { width: 100%; padding-top: 100%; } @media (max-width: 600px) { .responsive23-4dytZyaUvYNWh6c6-atlas-slideshow-windkraftanlagen-in { padding-top: 100%; } } @media (max-width: 360px) { .responsive23-4dytZyaUvYNWh6c6-atlas-slideshow-windkraftanlagen-in { padding-top: 142.86%; } } Allein in der Region OWL drehen sich aktuell rund 1.000 Anlagen. In ganz NRW sind es rund 3.500 – mit einer Leistung von knapp sieben Gigawatt. Noch stärker fällt der Anteil des Sonnenstroms aus. Deren Leistung macht im Land bereits knapp acht Gigawatt aus. In den ersten Monaten des Jahres 2025 waren bereits mehr als 31.000 Anlagen in NRW gebaut worden. Das entspricht rund 300 Megawatt. Ein Großteil dieser Anlagen (95 Prozent) befindet sich auf Dachflächen.