Berlin (fr/dpa). Die Ankündigung der Telekom, im Festnetz die Internet-Geschwindigkeit ab einer bestimmten Datenmenge zu drosseln, sorgt für Protest. "Wir wollen prüfen lassen, ob dies rechtmäßig ist und wie weit gedrosselt werden kann", kündigte die Verbraucherzentrale NRW an.
Die Verbraucherzentrale betonte, alte Call- und Surf-Verträge seien nicht betroffen. Ältere VSDL-Verträge enthielten dagegen bereits eine Vorbehaltsklausel. Der Verein Digitale Gesellschaft kritisierte, die Geschwindigkeit werde damit auf ein Niveau der 90er Jahre reduziert.
Die Telekom gilt dabei als Vorreiter. Vodafone hat nach eigenen Angaben derzeit keine Pläne, die DSL-Geschwindigkeit zu drosseln. Kabel Deutschland lässt sich immerhin diese Möglichkeit offen. Die Ankündigung hat bundesweit hohe Wellen geschlagen und tut es noch.
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