Die Alltagsbrille fix zur Sonnenbrille machen: Das geht mit Sonnenclips. Die Stücke lassen sich mit Klemmen oder Magneten auf den Brillenrahmen setzen und feiern 2026 ein Comeback, so das Kuratorium Gutes Sehen (KGS).
Und das ist nicht der einzige Brillentrend, den das KGS fürs kommende Jahr ausmacht. Angesagt auf der Nase sind demnach auch Brillen aus transparenten Materialien, die den eigenen Hautton nicht überdecken. Außerdem: matt schimmernde Brillen und Brillen in Naturfarben wie Sand oder Moosgrün.
Und: Brillen mit plastischen Formen. Vor allem markante Oberlinien sind laut KGS zu sehen und Fassungen, bei denen zwischen schlanken und kräftigen Linien gewechselt wird.
Brauen nicht überdecken
Wer sich für eine markante Fassung entscheidet, sollte laut KGS aber darauf achten, dass die Mimik sichtbar bleibt. Dafür sollte die obere Linie der Brille dem Verlauf der Brauen zwar folgen, sie aber nicht überdecken. Bei Brillen in Naturfarben kann man darauf achten, dass die Brille Farbnuancen aus Haut oder Haar enthält. Das wirke dem KGS zufolge dann harmonisch. Und transparente Modelle eignen sich demnach für Menschen mit wenig Kontrast zwischen Haut und Haar: Sie dominieren, so heißt es, das Gesicht selbst bei breiteren Formen wenig.
Diesen Winter sind zumindest der «Vogue» zufolge aber auch schwarze Brillen durchaus noch im Trend. Und zwar mit dickem Rahmen und markanten Gläsern. Getragen werden sie demnach aber nicht im «klassischen Bibliothekarinnen-Stil», sondern etwa auch zu Baggy Jeans und T-Shirt oder zum figurbetonten Abendoutfit.