Das war die Zwischenrunde des LZ-Cups

Dietmar Welle und Sebastian Lucas

SG Hörstmar-Lieme feiert - © Paul Cohen
SG Hörstmar-Lieme feiert (© Paul Cohen)

Bad Salzuflen. Mit sechs hochkarätig besetzten und gut spielenden Mannschaften geht der FuL-Kreis Lemgo in das Finale um den LZ-Cup am Sonntag, 10. Januar, in der Lemgoer Lipperlandhalle. In der Zwischenrunde vor voll besetzten Rängen in der Halle Aspe (Bad Salzuflen) kamen vier Bezirksligisten sowie zwei A-Ligisten weiter. Nicht alle Wünsche erfüllten sich.

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Gruppe 1: Der RSV Barntrup wurde seiner Favoritenrolle auch in diesem Jahr gerecht und erreichte nach einem 3:3 zum Auftakt gegen den SV Werl-Aspe das Finale, weil zwei Siege folgten. RSV-Boss Andreas Schlingmann war es egal: „Wir fahren wieder nach Lemgo. Das war unser Ziel." Barntrup, wie immer top motiviert und bestens eingestellt, ließ allerdings im Kombinationsspiel Schwächen erkennen und blieb dadurch weit hinter seinen offensiven Möglichkeiten. SV Werl-Aspe musste in die Qualifikation – und bestand die Prüfung. „Wir müssen unsere Chancen nutzen, dann klappt es auch", so Betreuer-Ikone Erich Gnade. Aspes Trainer Carsten Schulze strahlte: „Beim 4:2 gegen Bentorf-Hohenhausen haben wir Moral gezeigt."

Gruppe 2: Mit nur acht Spielern ging TSV Schötmar ins Rennen und schaffte die Quali, ließ allerdings beim 1:1 gegen den engagierten Gastgeber TSG Holzhausen-S. Schwächen erkennen. Die machten Ilker Sivilogu sauer. „Das geht so nicht", wollte sich der Spielertrainer zunächst gar nicht richtig freuen. Sicher ist, dass das Sturmduo Hakim Aytan und Volkan Turp die Lipperland-Bühne nutzen wird, um die Fans mit ihrem Spiel zu entzücken. Das Kai Gröchtenmeiers Bentorf-Hohenhausen nicht weiterkam, schmerzte, doch im Endeffekt ging der Bezirksligist aus Aspe mit der geschickteren Handhabung von Torchancen ins – erfolgreiche – Rennen. Enttäuschend: TBV Lemgo, der das Finale im eigenen Wohnzimmer zu kopflos agierend liegen ließ.

Gruppe 3: Mit dem 6:1 im letzten Gruppenspiel gegen den ebenfalls noch Hoffnungen aufs Finale hegenden TSV Kirchheide verwiesen die Schützlinge von Matthias Wölk von der SG Hörstmar/Lieme den VfL Lüerdissen auf Rang zwei. Wölk: „Wir sind immer ruhig geblieben und haben unser Ziel erreicht. Jetzt gehen wir völlig ohne Erwartungen in das Finale nach Lemgo – und genießen." Im Qualispiel benötigte der VfL Lüerdissen mit Willi Wollbrink an der Linie starke Nerven, um das 0:2 in ein 3:2 gegen Oberes Extertal zu drehen. Vor allem der nimmermüde Tim Steffen versprühte großen Ehrgeiz. VfL-Coach Willi Wollbrink: „Toll, dass wir dabei sind im Finale. Wir haben immer klaren Kopf behalten."

Gruppe 4: Den souveränsten Auftritt aller Mannschaften in Aspe legte Bezirksligist TSV Oerlinghausen hin. Die Mannen um Spielertrainer Milaim Bobaj ließen mit drei Siegen in drei Spielen der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Spieler wie Niklas Szeleschus, Nils Engmann oder Milko Micanovic wollten weiter kommen – und ließen Taten folgen. Dem an der Linie coachende Yalcin Dündar blieb die Spucke weg: „Ich komme ja aus Bielefeld und erlebe zum ersten Mal den LZ-Cup mit. Ich muss sagen: Ich bin begeistert. Das ist alles Weltklasse schon in der Zwischenrunde. Jetzt bin ich gespannt aufs Finale." Und Obmann Gregor Kramer fügte hinzu: „Ich bin mir sicher, dass unsere Fans in großer Zahl nach Lemgo mitreisen."

So lief die Zwischenrunde in Detmold

Detmold. Hamgin Yüsün hat mit seinem Treffer zum 4:3 im Entscheidungsspiel gegen den TuS Eichholz-R. dafür gesorgt, dass der Hakedahler SV sich erstmals für die Endrunde der Lippischen Hallenfußball-Meisterschaften um den LZ-Cup qualifizierte. 36 Sekunden vor Schluss gelang ihm das letzte Tor der Zwischenrunde.

Als Gruppenerste setzten sich im FuL-Kreis Detmold Post-TSV, TuS Kachtenhausen, SG Berlebeck-H. und SuS Pivitsheide durch. Das zweite Relegationsspiel der Zweiten gewann der TSV Horn mit 5:4 nach Neunmeterschießen gegen TuS Horn-Bad Meinberg, so dass ein Bezirksligist und fünf A-Ligisten den Sprung packten. Neben der LZ sponsern Bad Meinberger, Sparkasse, AOK, Herforder und Lippische das Turnier.

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Gruppe 1: Drei Spiele, drei Siege: Titelverteidiger Post-TSV Detmold hat weiter die Chance, zum zweiten Mal in Folge in der Lipperlandhalle zu triumphieren. Trainer Andreas Goll: „Unsere Klasse setzte sich durch, obwohl wir uns wieder viele Gegentore fingen. Jeder möchte gegen uns unbedingt gewinnen, das macht die Aufgaben nicht leicht." Nur das 5:0 gegen BSV Müssen war eine ganz klare Sache, der FC Augustdorf zeigte beim 3:4 viel Gegenwehr. Auch TuS Horn-Bad Meinberg hielt lange mit – 2:4. Der TuS sicherte sich Rang zwei, da Müssen seinen einzigen Sieg im letzten Spiel gegen Augustdorf feierte. Beim 3:1 erzielte Spielertrainer Markus Rüschenpöhler einen sehenswerten Treffer von der Toraußenlinie, Niklas Ernst machte den Deckel drauf. Rüschenpöhler: „Trotzdem sind wir enttäuscht, speziell beim 1:2 gegen Horn-Bad Meinberg war mehr drin."

Gruppe 2: Drei Teams mit jeweils sechs Punkten: Nur hauchdünn hat es der TuS Kachtenhausen trotz eines 3:5 gegen SVE Jerxen-Orbke im letzten Spiel als Erster geschafft. Zwischenzeitlich hatte es 0:4 geheißen. Binder (2) und Schaad trafen für den „TuSK". Obmann Frank Mölling: „Wir haben es spannend gemacht." Dank eines 6:1 gegen FSV Pivitsheide sicherte sich TSV Horn Rang zwei.

Das erste Entscheidungsspiel: Trotz vier Treffern von Chris Capelle reichte es für den TuS Horn-Bad Meinberg nicht. 3:3 hieß es im Stadtderby gegen den TSV nach 15 Minuten, im Neunmeterschießen traf nur Capelle, für den TSV verwandelten Cihat Keles und Hassan Karaduman. In der regulären Spielzeit hatte Emre Dikbayer erst 35 Sekunden vor Schluss den Ausgleich markiert.

Gruppe 3: „Wir hatten keine großen Erwartungen, das Erreichen der Zwischenrunde war schon der Hammer bei dieser tollen Atmosphäre", sagte Steven Hengstler. Der Spielertrainer der SG Berlebeck-H. feierte mit seinem Team drei Siege. Nach einem Zitter-2:1 gegen den punktlosen SC Augustdorf war alles klar: „Nun freuen wir uns wieder auf das Erlebnis Lipperlandhalle." Platz zwei erreichte der Hakedahler SV, der sich zum Abschluss mit 2:1 gegen SG Istrup-B. behauptete. „Wir hätten es gerne geschafft", so Marc Peuser von der SG.

Gruppe 4: Nicht gut gespielt, es aber geschafft. So lautete das Fazit des SuS Pivitsheide. „Wir konnten nur verlieren, waren der klare Favorit", sagte Trainer Ralf Brokmann: „Nur im letzten Spiel gegen TuS Eichholz-R. überzeugten wir auch kämpferisch." Der TuS überraschte und wurde Zweiter, nachdem es ein 1:3 gegen Pivitsheide gegeben hatte. Das Führungstor von Rother reichte nicht, Klein, Zurheide und Wichmann antworteten. SG Klüt-W. und SpVg Hagen-H. bissen ins Gras.

Das zweite Entscheidungsspiel: 1:0, 2:1 und 3:2 führte der TuS Eichholz-R., doch nach Treffern von Nuri Kurt, Vehbi Igrek, Aziz Kurt und Hamgin Yüsün jubelte der Hakedahler SV. Schade für das Team von John Mathews, der selber viele Akzente setzte, obwohl er sich nur selten einwechselte. Nuri Kurt jubelte: „Wir haben uns durchgebissen."

Fotostrecke: LZ-Cup 2015/16: Zwischenrunde

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