Detmold. Wieder kein Topspiel: Das Duell in der Fußball-Kreisliga A Detmold zwischen Spitzenreiter Blomberger SV und Verfolger Fortuna Schlangen, das für Dienstag-Abend angesetzt war, ist erneut ausgefallen. Blombergs Allzweckwaffe und Trainer Michele Caporale gab gegenüber der LZ „Regenerationsarbeiten am Platz“ als Grund an. Hartmut Tegeler, Staffelleiter und Vorsitzender des Detmolder Kreisfußball-Ausschusses, informierten die Blomberger nicht.„Bei mir hat sich keiner gemeldet, Blomberg setzte die Partie eigenmächtig ab. Das geht natürlich nicht. Ein Ordnungsgeld wird die Folge sein“, kündigte Tegeler an. Am Dienstagabend gab es somit nur zwei Partien. Post-TSV Detmold II – SF Oesterholz-K. 3:2. „Ein unverdienter Sieg. Wenn Oesterholz seine Chancen nutzt, gewinnt es 7:3“, gab Post-Trainer Tobias Gatzke zu. Das entscheidende Tor markierte Artur Andrejew per Freistoß (85.). Thomas Stirz hatte die Gastgeber in Front gebracht, zum 2:2 glich Christian Schiprowski aus. „Heute bedanken wir uns bei Keeper David Skryschowsky, der überragend hielt“, so Gatzke. Zur Pause hatte es 1:1 gestanden. Für Oesterholz-K. erzielten Lars Haase (das 1:1) und Sebastian Hüttmann (2:1-Gästeführung) die Tore. TuRa Heiden – SuS Pivitsheide 3:2. Intern drang durch, dass Alexander Grau zur neuen Saison die Nachfolge von Trainer Thorsten Geffers bei TuRa antritt. Derzeit coacht er erfolgreich die zweite Mannschaft (Zweiter in der C-Liga). Thorsten Schmiech, der in Horn am Saisonende aufhört und schon mal in Heiden war, ist damit kein Thema. Gestern Abend brachte Zugang Tobias Fitz (vorher SG HörLie und TBV Lemgo) und inzwischen vierfacher Vater die Gäste per Strafstoß in Front (22., Foul an Ferdinand Lange). Maximilian Unverricht (47. und 77.) war der entscheidende Mann in Hälfte zwei. Das 2:1 (51.) markierte Marvin Scholten, das 2:2 (60.) Rodin Ahmado. TuRa-Trainer Thorsten Geffers: „In der ersten Hälfte war Pivitsheide klar besser, in der Pause gab es dann ein Donnerwetter. Wir zeigten ein anderes Gesicht, und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.“