Kreis Lippe. Bei großem Zuschauerinteresse sind die Schiedsrichter besonders gefordert. „Probleme kommen meistens von außen“, weiß Waldemar Stor, der als Talkgast bei der Endrunden-Auslosung Einblicke in das Leben eines Unparteiischen gegeben hatte. Das Grätschverbot ist aufgehoben: „Die Regeln haben sich etwas dem Spiel draußen angepasst“, sagt Timo Franz-Sauerbier, Vorsitzender des Lemgoer Schiedsrichter-Ausschusses. Das bedeutet auch: „Triffst du bei einer Grätsche den Gegenspieler, gibt es gleich eine Zwei-Minuten-Strafe.“ Die Vier-Sekunden-Regel: Sie bedeutet, dass Freistöße und Eckbälle zügig ausgeführt werden müssen. Auch für den Torwart gelten die vier Sekunden – beim Abwurf und in der eigenen Hälfte. „Neu ist zudem, dass der Schlussmann als ,Flying Goaly aus der gegnerischen Hälfte nicht in die eigene zurückdribbeln darf“, erläutert Franz-Sauerbier. Neuerung bei Zwei-Minuten-Strafe: Es gilt weiterhin, dass eine Mannschaft, die in Unterzahl ein Tor kassiert, sofort wieder auffüllen darf. Der Spieler, der die Zeitstrafe erhalten hatte, muss nun aber die gesamten zwei Minuten draußen bleiben. Die Endspiel-Schiedsrichter: Ab nachmittags steigen Nils Hasse (pfeift Regionalliga) und Justin Hegerding (Westfalenliga) ein. Sie leiten entsprechend die letzten Partien der Endrunde.