Deutschlands EM-Auftaktgegner Österreich hat irritiert auf die harte Kritik des deutschen Handball-Nationaltorhüters Andreas Wolff am eigenen Spielstil reagiert. «Ich hoffe, er weiß selber, dass die Wortwahl nicht die richtige war. Wenn jetzt noch der letzte Spieler Motivation gebraucht hat, soll er sich nochmal das Video anschauen, dann sind die letzten Prozentpunkte da, um 100 Prozent zu geben», konterte ÖHB-Keeper Constantin Möstl vor dem Aufeinandertreffen an diesem Donnerstag (20.30 Uhr/ARD/Dyn) bei Sport1. Mit Blick auf das Überzahlspiel Sieben-gegen-Sechs hatte Wolff den Spielstil der Österreicher als «unattraktiv» und als «Anti-Handball» beschrieben und von einer «Hässlichkeit» im Angriffsspiel gesprochen. «Es geht eher um die Wortwahl. Teils war es schon nicht richtig, wie man über den Gegner spricht. Aber es ist uns wirklich scheißegal. Wenn es zum Sieg hilft, ist es mir wurscht», befand Möstl weiter. Auch Deutschlands Spielmacher Juri Knorr empfand Wolffs Aussagen als «ziemlich offensiv». Das spiegele nicht das wider, was die Österreicher in den vergangenen Jahren gemacht hätten und wie sie sich entwickelt hätten. «Ich denke, Andi wollte damit eigentlich ausdrücken, dass er höchsten Respekt hat vor dem österreichischen Handball. Vielleicht wollte er auch ein Warnsignal an unsere Mannschaft schicken, denn wir haben uns in den vergangenen Spielen sehr schwergetan», befand Knorr.