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Leverkusen

Produktionshalle in Großbäckerei ausgebrannt

Das Feuer in einer Großbäckerei in Leverkusen ist am Montag weitgehend gelöscht worden. Es seien noch kleine Nachlöscharbeiten im Gange, teilte die Stadt Leverkusen am Montag, einen Tag nach dem Ausbruch, mit. An den Löscharbeiten waren seit Sonntag rund 180 Feuerwehrleute beteiligt. Das Feuer mit einer weithin sichtbaren Qualmwolke hatte eine Produktionshalle zerstört, zudem war ein Heizöltank in Brand geraten. Weil das Gebäude einsturzgefährdet ist, konnte die Feuerwehr nur von außen löschen.

Menschen wurden nach Angaben der Feuerwehr bei dem Brand nicht verletzt, jedoch war eine Anwohnerin wegen Kreislaufproblemen in ein Krankenhaus gekommen. Zur Höhe des Schadens machte die Feuerwehr keine Angaben. Ein nah beim Brandort gelegenes Freibad und ein Umweltbildungszentrum blieben am Montag geschlossen.

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Die Stadt Leverkusen erklärte, wegen Nachlöscharbeiten könne es in der Umgegend zu Geruchsbelästigungen kommen. Daher sollten in den betroffenen Ortsteilen bei anhaltendem Rauchgeruch Fenster und Türen geschlossen bleiben. Es bestehe keine Gefahr für die Gesundheit. Insgesamt waren etwa 300 Helfer in unterschiedlichen Funktionen vor Ort und im Lagezentrum im Einsatz.

Das Landesumweltamt Lanuv hatte bereits am Sonntag Hinweise zum Umgang mit Rußpartikeln gegeben. Demnach sollten Obst und Gemüse aus Gärten in den betroffenen Gebieten Opladen und Quettingen bis zur offiziellen Entwarnung nicht verzehrt werden. Rußpartikel sollten nur mit Handschuhen angefasst und im Restmüll entsorgt werden.

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