Sonne satt und teils über 30 Grad: Am Wochenende durften sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen über eine Rückkehr des Sommers freuen. Am Sonntag lagen die Temperatur im Bundesland durchschnittlich bei Höchstwerten von 26 bis 29 Grad, wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagte. An den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf sowie in Duisburg kletterte das Thermometer nach Angaben der Meteorologin auf 30 Grad. In Weilerswist (Kreis Euskirchen) maß der DWD 31 Grad. Für Sonntagnachmittag rechnete die Meteorologin mit Höchstwerten von teils 33 Grad. Am Montag bleibe es ähnlich warm.
Viele Menschen nutzten die sommerlichen Temperaturen für einen Ausflug ins kühle Nass. Angesichts der hohen Temperaturen gingen manche Freibäder in Nordrhein-Westfalen in die Verlängerung. Unter anderem in Bochum, Essen, Bergisch-Gladbach und dem Rhein-Sieg-Kreis öffneten einige Bäder noch einmal ihre Pforten. In den Kölner Freibädern war das Ende der Saison von vornherein erst für das Wochenende geplant. «Wir haben den 10. September von Anfang an als Abschlusstag festgelegt. Dass wir jetzt noch mal das schöne Wetter mitnehmen können, ist einfach Glück», sagte eine Sprecherin der KölnBäder. Vor den Eingängen der Freibäder bildeten sich vielerorts lange Schlangen.
Am Dienstag ist es mit dem Sommerwetter jedoch zunächst einmal vorbei. Für den Tag rechnet der DWD im gesamten Bundesland mit Schauern und Gewittern; teilweise könne es zu Starkregen kommen. Das Thermometer zeige maximal 24 bis 27 Grad - mit den höchsten Werten im Osten des Landes, in der Hocheifel werden es laut der Vorhersage maximal 22 Grad. Der Wind sei zumeist nach wie vor schwach, könne allerdings in der Nähe von Schauern und Gewittern teils böig auffrischen, schrieb der DWD.