Schloß Holte-Stukenbrock. Mit Hilfe von DNA-Proben ist jetzt ein Wolf in Ostwesfalen nachgewiesen worden. Laut Landesumweltamt ist die das Tier am 23. September von einer Wildkamera in Schloß Holte-Stukenbrock abgelichtet worden.
Es handelt sich um eine Wölfin, die bereits Ende Juli und Anfgang September auf dem Truppenübungsplatz in der Senne umherstreifte. Das zu der Zeit gerissene Dammwild und die an der Beute haften gebliebenen DNA-Spuren erlaubten einen Vergleich der Proben und bestätigten, dass es sich um ein und dasselbe Tier handelt.
Ob die Wölfin Teil eines Rudels ist oder alleine umherwandert ist bis jetzt noch nicht geklärt. Seit Anfang Oktober ist Nordrhein-Westfalen offizielles Wolfsgebiet, nachdem sich eine andere Wölfin im Kreis Wesel ein Revier gesucht hatte. Auch hier konnte über den Vergleich von DNA-Spuren ermittelt werden, dass es sich bei verschiedenen Sichtungen um das gleiche Tier handelte.