Bielefelder soll junge Frau beim Stukenbrocker Karneval vergewaltigt haben

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Blaulicht (© Symbolbild: Pixabay)

Schloß Holte-Stukenbrock/Bielefeld. Nach dem Start in die närrische Saison hat die Polizei am Tag nach Weiberfastnacht eine erste Bilanz für die Hochburgen gezogen. Dabei wird einem Bielefelder eine furchtbare Tat vorgeworfen.

Mehrere Tausend Gäste haben unter anderem das Altweiberfest in Schloß Holte-Stukenbrock besucht. Gegen 0 Uhr am Freitagmorgen kam es laut Polizei Gütersloh zu einer Vergewaltigung einer weiblichen Jugendlichen an der Holter Straße. Der Täter habe die junge Frau dabei mit einem Messer bedroht.

Mädchen unsittlich berührt und geküsst

Polizeibeamte stellten den Beschuldigten und nahmen ihn fest. Die Ermittlungen gegen den 24-Jährigen aus Bielefeld dauern an. Zwei weitere Strafanzeigen wegen sexueller Belästigungen wurden laut Polizei in Stukenbrock gefertigt.

Gegen 18.40 Uhr standen zwei 16- und 17-jährige Frauen vor einer Bank an der Hauptstraße im Ortsteil Stukenbrock. Hier hätten sich den beiden drei jüngere Männer genähert. Sie seien den Mädchen körperlich immer näher gekommen, hätten sie schließlich unsittlich berührt, umarmt und geküsst. Die jungen Frauen konnten sich laut Polizei schließlich losreißen und weglaufen.

12 Platzverweise

Auch diese drei Tatverdächtigen wurden festgenommen. Es handelt sich um einen 20-Jährigen und zwei 21-Jährige, die in Oerlinghausen leben.

Zwischen 17.20 und 18 Uhr habe sich ein bislang unbekannter Täter auf unsittliche Art und Weise einer Gruppe von Frauen Am Ottenhof gezeigt. Die Ermittlungen zu diesem Täter dauern an.

Insgesamt erteilten die Beamten in Stukenbrock zwölf überwiegend stark alkoholisierten Personen einen Platzverweis. Da nicht alle angesprochenen Personen den polizeilichen Anweisungen folgten, wurden fünf von ihnen zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.

Vier weitere Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten wurden gefertigt.

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