Weltkriegsgranate bremst in Schötmar Züge aus

Thomas Reineke

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- © Symbolbild: Pixabay
Polizeiabsperrung (© Symbolbild: Pixabay)

Bad Salzuflen-Schötmar. Wo vor gut einem Monat ein Brand in einer Doppel-Lagerhalle einen Großalarm ausgelöst hat, ist es am Dienstagnachmittag erneut zu einem Aufsehen erregenden Einsatz gekommen. Der Grund war jedoch ein ganz anderer als Ende September: Ein Bagger legte an der Ladestraße in Schötmar ein Relikt des 2. Weltkriegs frei.

Rund acht Meter abseits der Bahnlinie Bad Salzuflen-Lage tauchte die Granate in der Erde auf. Der Baggerfahrer unterbrach seine Erdarbeiten. Die gegen 16.40 Uhr alarmierte Feuerwehr sperrte den Fundort ab. Ebenfalls herbei gerufen wurden die Polizei und der Kampfmittelräumdienst. Zur Sicherheit wurde der Zugverkehr gestoppt.

Größe einer kleinen Colaflasche

Als die Munitionsexperten ihre Arbeit aufnahmen, durften Züge die Fundstelle in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Schötmar wieder im langsamen Tempo passieren, so Polizeisprecherin Laura Merks. Der Kampfmittelräumdienst stellte schließlich fest, dass von der alten Granate, die in etwa die Größe einer kleinen Colaflasche hatte, keine Gefahr mehr ausging.

Gegen Ende des Einsatzes musste der Zugverkehr am Dienstagabend noch einmal kurz unterbrochen werden, ehe die Bahnlinie komplett frei gegeben werden konnte. Von der Feuerwehr Bad Salzuflen waren nach Angaben von Sprecher Daniel Hobein zehn hauptamtliche Kräfte im Einsatz.

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