Bad Salzuflen. Bad Salzuflen (ski). Einsätze mit Katzen auf Bäumen gehören fast zum Feuerwehralltag – doch ein hilfloser Hund in luftiger Höhe? Diese ungewöhnliche Meldung erhielten die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Bad Salzuflen am Dienstag gegen 16 Uhr: „Hund im Baum.“ Vor Ort im Asental bestätigte sich die kuriose Lage. Ein mittelgroße Mischlingsdame namens „Hanna“ war ihrem Halter im Wald entwischt und auf einen umgestürzten Baum geklettert. Der Stamm, etwa 15 Meter lang und acht Meter hoch, wurde für den offenbar neugierigen Vierbeiner zur verhängnisvollen Sackgasse – weder sie noch ihr Besitzer wussten weiter, so dass das Herrchen schließlich die Rettungskräfte alarmierte. Technisches Geschick Die herbei gerufene Feuerwehr rückte an und befreite den dreieinhalb Jahre alten Hund mit technischem Geschick und handwerklichem Können aus seiner misslichen Lage, wie Feuerwehrsprecher Daniel Hobein sagt. Bilder zeigen, wie ein Feuerwehrmann sich auf dem Baumstamm nach oben robbt, um den Hund zu fassen. Das Tier ließ sich anstandslos retten, und der erleichterte Besitzer konnte seinen Vierbeiner wieder in die Arme schließen. Das habe sein Hund vorher auch noch nicht gemacht, sagte das „Herrchen“ gegenüber unserer Redaktion. Der Einsatz „Tier in Notlage“ endete schließlich für alle Beteiligten glücklich. Diese außergewöhnliche Rettungsaktion im Asental dürfte derweil in die Geschichte der Bad Salzufler Feuerwehr als einer der kuriosesten eingehen. „Das hatten wir in der Tat noch nie“, sagt Daniel Hobein. Hinweis der Redaktion: Wir haben den Artikel aktualisiert.