<p data-end="460" data-start="114">Bad Salzuflen. „Es ist schon eine gute Tradition geworden, dass das Heeresmusikkorps Hannover in Bad Salzuflen zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein Konzert gibt“, begrüßte Schirmherr und Kreisvorsitzender Dr. Axel Lehmann rund 500 Gäste der Konzerthalle.</p> <p class="basetext" data-end="460" data-start="114">Dass Frieden keine Selbstverständlichkeit sei, sehe man täglich in den Nachrichten. Umso wichtiger sei die Friedens-und Bildungsarbeit des Volksbundes. Unter dem Motto „Musik für den Frieden“ wurde hierfür ein musikalisches Ausrufezeichen gesetzt.</p> <p class="basetext Zwischenzeile" data-end="460" data-semantic="p" data-start="114">Grüße aus Hannover</p> <p class="basetext" data-end="841" data-start="462">Musik als verbindendes Element stand an diesem Abend im Mittelpunkt – eindrucksvoll dargeboten von 50 professionellen Musikerinnen und Musikern der Bundeswehr unter der Leitung von Oberstleutnant Martin Wehn.</p> <p data-end="1172" data-start="843">Der zünftige Marsch „Grüße aus Hannover“, 2009 vom ehemaligen Orchestermitglied Jens Soethe komponiert, setzte das Publikum in Stimmung. Die gelungene Klangbalance aus Holz- und Blechbläsern sowie dem präzise eingesetzten Schlagwerk ließ keinen Zweifel daran, dass hier Könner ihres Fachs am Werk sind.</p> <p data-end="1448" data-start="1174">Mit der Ouvertüre zu Richard Wagners Oper „Rienzi“ zeigte das Ensemble seine klassische Virtuosität. Im Arrangement von Douglas McLain entwickelten sich warme Klänge und feine Melodiebögen. Das weiche melodische Spiel der Klarinetten verzauberte in dahinschwebender Leichtigkeit.</p> <p data-end="1622" data-start="1450">Tradition und Temperament brachte der „Victoria-Marsch“ des Berliner Marschkönigs Franz von Blon von 1914 auf die Bühne: ein Paradebeispiel für Marschmusik voller Energie und rhythmischer Prägnanz.</p> <p class="basetext Zwischenzeile" data-end="1622" data-semantic="p" data-start="1450">Cineastische Klangwelten</p> <p data-end="1912" data-start="1624">Ein echtes Highlight war die Hommage „Two Steps from Hell – A Tribute to the Music of Thomas Bergersen“, bei der cineastische Klangwelten die Konzerthalle füllten. Das Wechselspiel von kraftvoller Dramatik und zarten Soli des norwegischen Komponisten traf mitten ins Herz.</p> <p data-end="2072" data-start="1914">Einen Gruß vom diesjährigen Militärfestival aus Kanada überbrachte das Musikkorps mit dem Marsch „Flourish“ des Engländers Ivan Hutchison, der mit strahlenden Fanfaren erblühte.</p> <p data-end="2271" data-start="2074">Leichtfüßig und charmant wurde es mit dem Potpourri „Happy James“ – ein Tribut an James Last, der mit klangfarbenreicher Orchestrierung und einem Panflöten-Solo nostalgische Erinnerungen weckte.</p> <p class="basetext Zwischenzeile" data-end="2271" data-semantic="p" data-start="2074">Der Stimme ein Denkmal gesetzt</p> <p data-end="2479" data-start="2273">Emotionaler Höhepunkt war der Auftritt von Stabsfeldwebel Thorsten Sturmhövel, der mit Roger Ciceros Song „In diesem Moment“ mit seiner grandiosen Stimme dem Instrument des Jahres 2025, der Stimme, ein Denkmal setzte.</p> <p data-end="2725" data-start="2481">Den Abschluss bildete ein Medley der Filmmusik von Alan Silvestri, bei dem sich Melodien von „Forrest Gump“ bis „Zurück in die Zukunft“ zum musikalischen Kaleidoskop verbanden, das kunstvoll von Jörg Murschinski arrangiert wurde.</p> <p data-end="3016" data-start="2727">Viel Applaus, ein im zweiten Anlauf gefundener Präsentkorb von Bürgermeister Dirk Tolkemitt und zwei bewegende Zugaben rundeten den Abend ab. Der „Deutschmeister-Regiments-Marsch“, der alle Gäste zum Mitklatschen brachte, sowie die deutsche Nationalhymne, zu der sich alle Gäste erhoben, ließ das facettenreiche Benefizkonzert ausklingen.</p>